Navigation

Direktlinks Zum Inhalt springen. | Zur Seitennavigation springen. |
Farbleiste: blau = Umwelt, grün = Naturschutz, orange = Verbraucherschutz, dunkelorange = Landwirtschaft

Anwendungsstopp und Rückruf von B-End

Tafeltrauben, Foto: U.Schepl, LWK NRWNach Mitteilung der QS GmbH empfiehlt der Inverkehrbringer des Pflanzenhilfsmittels B-End Bio Intrachem, auf den Einsatz des Mittels aus Vorsorgegründen zu verzichten. Darin sei eine hohe Konzentration des Wirkstoffs Benzalkoniumchlorid (BAC) nachgewiesen worden. Die zuständigen Behörden seien von der Firma informiert und eine Rückholaktion der Ware bereits organisiert worden.

B-End wird in Erdbeeren, im Weinbau und in verschiedenen Gemüsekulturen sowohl im Bio-Anbau wie auch im konventionellen Anbau eingesetzt. Eine Anwendung von B-End kann zu Rückständen weit über 0,01 mg/kg in der Pflanze führen, so dass das Ernteprodukt nach dem Lebensmittelrecht nicht mehr verkehrsfähig ist.

Die QS GmbH teilte weiterhin mit, dass in der aktuellen Diskussion rund um die Belastung von Lebensmitteln mit Quartären Ammoniumverbindungen (QAV) einzelne Unternehmen kommunikativ in die Offensive gehen. So hat die Firma BIOFA AG, ein Händler zahlreicher Bio-Betriebsmittel, auf ihrer Website eine Liste der Produkte veröffentlicht, die auf QAV untersucht worden sind und keine Belastungen aufwiesen.

Es ist davon auszugehen, dass noch in diesem Monat in Sachen BAC über eine Anpassung des Rückstandshöchstgehaltes (analog zu DDAC) entschieden wird. Über die aktuelle Entwicklung wird weiter informiert.

B-End wurde damit auch aus der FiBL-Betriebsmittelliste ausgelistet. Diese Liste umfasst alle im Ökolandbau zugelassenen Mittel. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.betriebsmittelliste.de.

Veröffentlichung QS GmbH vom 18. Juli 2012

Quelle: Rundschreiben des Bundesausschuss Obst und Gemüse beim Deutschen Bauernverband e.V. vom 19. Juli 2012, ergänzt durch Öko-Team NRW

 

Ihre Meinung || Seite drucken Druck
Stand: 03.08.2012 04:45