Navigation

Direktlinks Zum Inhalt springen. | Zur Seitennavigation springen. |
Farbleiste: blau = Umwelt, grün = Naturschutz, orange = Verbraucherschutz, dunkelorange = Landwirtschaft

Ausbildung

Staatlich anerkannte Lehrbetriebe

 

Gemüseanbau, Foto: M. Herbener, LWK NRW

 

Ferkel, Foto: K. Kempkens, LWK NRW

 

Dottenfelder Hof, Foto: T. Stephan, BLE/ Bonn

 

Forschung, Foto: D. Menzler, BLE/ Bonn

 

Die Ausbildung zum Landwirt/ zur Landwirtin und zum Gärtner/ zur Gärtnerin dauert i.d.R. drei Jahre und erfolgt im dualen System. Die Ausbildung findet sowohl auf einem Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Der ausbildende Betrieb muss für die Ausbildung staatlich anerkannt sein.

Das Thema „Ökologischer Landbau“ wurde mittlerweile in den Rahmenlehrplan der Berufsschulen aufgenommen. Weitere Informationen zur Ausbildung sind auf den Berufsbildungsseiten der Landwirtschaftskammer NRW erhältlich. Dort finden sich auch Listen der Ausbildungsberater/ innen zum Beruf Landwirt/in sowie Gärtner/in in den Regionen.

Voraussetzung für die Anerkennung der Ausbildung zum Landwirt / zur Landwirtin auf Bio-Betrieben finden Sie hier >>

In der Datenbank „Ausbildungsbetriebe“ finden sich die ökologisch wirtschaftenden Ausbildungsbetriebe in NRW. Anerkannte Ausbildungsbetriebe zu allen Fachrichtungen der Gärtner/ rinnen (ökologisch und konventionell) sind auf den Berufsbildungsseiten der Landwirtschaftskammer NRW zusammengestellt. Ausbildungsbetriebe im ökologischen Obstbau (bundesweit) finden sich auf den Internetseiten der Fördergemeinschaft ökologischer Obstbau.

Auf dem Marktplatz können Gesuche eingegeben bzw. freie Stellen angeboten werden.

 

Ausbildung im biologisch-dynamischen Landbau

Im bio-dynamischen Landbau wird in Norddeutschland und Hessen neben der staatlichen Berufsausbildung zum Landwirt und zum Gärtner eine Freie Ausbildung angeboten. Die 4-jährige Ausbildung ist staatlich unabhängig und steht allen Interessenten offen. Inhaltlichermöglicht das einen großen Gestaltungsspielraum. Grundlage ist das Ausbildungsverhältnis mit einem biologisch-dynamischen Betrieb, ein ein- bis dreimaliger Wechsel der Höfe ist vorgesehen.

Der Abschluss dieser Ausbildung berechtigt zum Führen des Titels “Fachkundiger Mitarbeiter im biologisch-dynamischen Land- und Gartenbau“, anerkannt wird dieser Abschluss nur innerhalb der biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Die Auszubildenden der freien Ausbildung können sich für die staatlich anerkannte Berufsabschlussprüfung auf eigenen Antrag bei der Landwirtschaftskammer anmelden.

Internetseite der Freien Ausbildung im biologisch-dynamischen Landbau in NRW und Hessen und die Ansprechpartner:

  • AG für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise in NRW, Eckard Jungclaussen, Birkenhof 2, 57234 Wilnsdorf, Tel. 02739- 4769, Fax: 02739- 4245
  • Martin von Mackensen, Dottenfelderhof , 61118 Bad Vilbel, Tel.: 06101-529626, Fax: 06101-524587
  • Freie Biologisch-Dynamische Ausbildung in Norddeutschland, Clemens v. Schwanenflügel, Im Dorf 2, 21256 Wörme, Tel.: 04187- 479, Fax: 04187- 900356, E-Mail: schwan@hofwörme.de, www.freie-ausbildung-im-norden.de

Landbauschule Dottenfelder Hof

Eine zentrale Einrichtung in der Ausbildung im biologisch-dynamischen Landbau ist die Landbauschule Dottenfelder Hof bei Frankfurt/Main. Hier werden einmonatige bis einjährige Kurse angeboten. Weitere Einrichtungen der biologisch-dynamischen Aus- und Weiterbildung, auch bundesweit, finden Sie in der u.g. aid- Broschüre.

Meisterprüfung

Landwirtschafts- und Gärtnermeister/innen werden für Fach- und Führungsaufgaben in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben ausgebildet. Wer an der Meisterprüfung teilnehmen möchte, muss eine erfolgreiche Abschlussprüfung in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Tätigkeit als Landwirt/in bzw. Gärtner/in nachweisen. Die Meisterprüfung in der Landwirtschaft erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. In diesem Zeitrahmen finden sowohl vorbereitende Fortbildungsveranstaltungen und Lehrgänge, wie auch die Prüfungen statt.
Zuständig ist die Landwirtschaftskammer NRW, Nevinghoff 40, 48147 Münster: Wolfgang Grab, Tel.: 0251- 2376-301, E-Mail: wolfgang.grab@lwk.nrw.de (Landwirtschaft) und Reinhard Gerlach, Tel.: 0251- 2376-427, E-Mail: reinhard.gerlach@lwk.nrw.de (Gartenbau).

Fachschulen für ökologischen Landbau

Zweijährige Fachschule für Ökologischen Landbau in Kleve >>
Dreisemestrige Fachschule für Ökologischen Landbau in Landshut (Bayern) >>

Studium

An der Fachhochschule (FH) Südwestfalen wird ein Wahlfach „Landwirtschaft und Ökologie“ angeboten: FH Südwestfalen Abteilung Soest, FB 9/ Agrarwirtschaft, Lübecker Ring 2, 59494 Soest, Tel. 02921-378-211, agrar@fh-swf.de. Ansprechpartner ist Prof. Dr. H.-U.Hensche.

An der FH Osnabrück gibt es den Studiengang Agrarökologie mit verschiedenen Pflicht- und Hauptfächern im Hauptstudium und einem ökologisch bewirtschafteten Versuchsbetrieb: Fachhochschule Osnabrück, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Tel. 0541-9692934 studieninfo@fh-osnabrueck.de.

Die Universität Bonn bietet das Wahlpflichtfach „Organischer Landbau“ mit vielen Lehrmodulen an. Zum Institut gehört das organisch bewirtschaftete Versuchsgut „Wiesengut“: Institut für Organischen Landbau, Prof. Dr. U. Köpke, Katzenburgweg 3, 53115 Bonn, Tel. 0228-73-5615/ -5616, iol@uni-bonn.de.

Weitere Fachhochschulen und Universitäten mit Angeboten zum ökologischen Land- und Gartenbau, auch bundesweit, finden sich in der u.g. aid-Broschüre.

 

Ökologischer Landbau in der konventionellen Berufsbildung

Inhalte des Ökologischen Landbaus sollten auch in der konventionellen Berufsbildung vermittelt werden. Dies hat die Agrarministerkonferenz einstimmig im April 2014 beschlossen und einige positive Beispiele setzen es auch schon in der Praxis um. Aber: Es besteht noch extremer Handlungsbedarf. An dieser Stelle informieren wir über Aktivitäten zu diesem Thema.

Den Ökologischen Landbau in die landwirtschaftliche Berufsausbildung integrieren

Tagung von AgrarBündnis und bio-offensive am 2. und 3. Dezember 2014 in Fulda

Der ökologische Landbau hat die Nische verlassen. In der landwirtschaftlichen Ausbildung schlägt sich das bisher jedoch noch nicht angemessen nieder.

Es gibt zwar einige Fachschulen und inzwischen auch Berufsschulklassen, die sich spezialisiert haben. Aber in der normalen Ausbildung werden die vorhandenen Spielräume nicht genutzt. Gerade dies wäre jedoch für eine umfassende und breite Ausbildung des landwirtschaftlichen Nachwuchses wichtig.

Die Agrarministerkonferenz hat auf das offensichtlich vorhandene Defizit reagiert. Die Landwirtschaftsminister/innen von Bund und Ländern haben sich im April 2014 für eine Überarbeitung der Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans für den Ausbildungsberuf Landwirt/Landwirtin ausgesprochen: Sie sollen an die neuen fachlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen wie Ökologischen Landbau, Pflanzenschutz, Tierwohl, Klimawandel und Nachhaltigkeit angepasst werden.

Aber natürlich kommt ein solcher Beschluss nicht aus heiterem Himmel. An einigen Schulen und zuständigen Ministerien der Länder wird schon lange an neuen Formen und Methoden gearbeitet.

Hier setzte die Tagung an. Eingeladen waren alle, die die landwirtschaftliche Ausbildung konkret gestalten: Politik und Verwaltung, Lehrerinnen und Lehrer, die Verantwortlichen für die überbetriebliche Ausbildung und nicht zuletzt die Ausbilder auf den Betrieben und die landwirtschaftlichen Verbände.

Die Tagung ermöglichte einen Erfahrungsaustausch und zeigte deutlich, dass es auf den verschiedensten Ebenen bereits gelungene Konzepte zur Umsetzung gibt.
Im Folgenden finden Sie alle Vorträge sowie eine ausführliche Tagungsdokumentation.

Vorträge und Tagungsdokumentation als pdf-Downloads:

 

Die Inhalte zum Thema "Aus- und Weiterbildung im ökologischen Landbau" wurden uns freundlicherweise vom aid infodienst e.V. zur Verfügung gestellt. Ausführlichere Informationen mit einer genauen Beschreibung der Angebote der verschiedenen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten finden Sie in den Broschüren des aid infodienstes.

aid-Vertrieb c/o IBRo Versandservice GmbH
Kastanienweg 1
18184 Roggentin
Tel.: 0180 3 849900
Fax: 0228 84 99-200
E-Mail: bestellung@aid.de
Online-Bestellungen im aid-medienshop >>

aid infodienst
Verbraucherschutz · Ernährung · Landwirtschaft e. V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Telefon: 0228 8499-0
Telefax: 0228 8499-177
Internet: www.aid.de

Ihre Meinung || Seite drucken Druck
Stand: 22.01.2015 14:02