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Kontrolle im Ökolandbau

Kontroll-Ablauf, Foto: Thomas Stephan BLE / Bonn
Am Kontrollverfahren nach der EG-Öko-Verordnung nehmen alle Betriebe und Unternehmen teil, die pflanzliche oder tierische Agrarerzeugnisse und Lebensmittel, aber auch Futtermittel, als Bio-Produkte vermarkten. Hierbei kann es sich um landwirtschaftliche Erzeugerbetreibe, Verarbeitungsunternehmen, Importeure von Bio-Produkten aus Nicht-EU-Ländern, Großhändler und Futtermittelhersteller handeln. Einzelhandelsunternehmen sind i.d. R. von der Kontrollpflicht ausgenommen.


Bundesrat stimmt Verordnung zu

Der Bundesrat hat am den 30. März 2012 der Verordnung über die Zulassung von Kontrollstellen nach dem Öko-Landbaugesetz zugestimmt. Damit ist die Zulassung und die Überwachung der privaten Kontrollstellen auf eine bundesweit einheitliche Basis gestellt. Ziel der neuen Verordnung ist es, Betrugsversuche künftig nochmals deutlich zu erschweren. Weitere Informationen finden Sie hier >>


Öko-Kontrollstellen

Eine Liste der zuständigen Behörden der Länder der Bundesrepublik Deutschland für die Durchführung der EU-Rechtsvorschriften für die ökologische Produktion finden Sie hier >>

Die Öko-Kontrollstellen prüfen mindestens jährlich die Erzeugung und Verarbeitung aller Bio-Produkte nach der EU-Öko-Verordnung und ggf. auch des zugehörigen Anbauverbandes. Aus den für NRW zugelassenen Kontrollstellen kann frei gewählt werden. Die Anschriften finden Sie unter Adressen oder auf www.oekolandbau.de >>

Die KdK, ein Dachverband der Öko-Kontrollstellen, unterhält die Webpage www.oeko-kontrollstellen.de.
Neben der KdK gibt es den VAZ, in dem auch Nicht-Öko-Kontrollstellen organisiert sind www.vaz-ev.de/index.php/verband/mitglieder. >>

 

Ein Verzeichnis der in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Kontrollstellen gemäß Artikel 27 der Verordnung (EG) Nr.834/2007 unter Berücksichtigung der Erfüllung der Bedingungen der EN 45011 finden Sie hier >> (Stand: 29.08.2016)

Liste der in der EU zugelassenen Kontrollstellen finden Sie hier >> (Stand: 29.06.2016)


Kontrolle bei Zukaufwaren

Eine Kontrolle bei Zukaufwaren bietet das Internetverzeichnis www.bioc.info. Hier kann man sich schnell informieren, ob ein Unternehmen zum Kontrollverfahren nach Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 angemeldet ist. Allerdings: auch wenn ein Unternehmen nicht im Internetverzeichnis zu finden ist, kann es zum Kontrollverfahren angemeldet sein und die Berechtigung besitzen, Produkte als ökologische Erzeugnisse zu vermarkten. Entscheidend ist die Vorlage eines gültigen Zertifikats der zuständigen Kontrollstelle.

 


GfRS erstellt Handbuch für Öko-Kontrollstellen (November 2011)

Bei den durch die Öko-Kontrollstellen durchgeführten Kontrollen müssen eine Fülle von Regelungen der EG-Rechtsvorschriften zum Ökologischen Landbau und von spezifischen Umsetzungsbestimmungen berücksichtigt werden. Das starke Wachstum des Öko-Marktes der letzten Jahre und die Aktualisierung der EG-Öko-Verordnung stellen hohe Ansprüche an den Ablauf des Kontrollverfahrens und damit an die Öko-Kontrollstellen.
Weitere Informationen >>

 

Glockenpaprika, Foto: A. Paffrath, LWK NRW

Broschüre: Risikomanagement zur Sicherung der Öko-Integrität in handwerklichen Verarbeitungsunternehmen (Januar 2015)

Die Broschüre erläutert lediglich eine Auswahl verschiedener Grundregeln der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 und der entsprechenden Durchführungsbestimmungen über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen. Sie entbindet kein Unternehmen, das Erzeugnisse aus ökologischem Landbau kennzeichnet, vom sorgfältigen Beachten aller gesetzlichen Vorschriften. (Autoren: Yvonne Henkel, Dr. Jochen Neuendorff)
Zur Broschüre >> (pdf, 571 kb)

 

Käserei, Foto: C. Wucherpfennig, LWK NRW

 

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Stand: 08.03.2017 12:00