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Pflanzenbau



Südzucker: Gute Marktaussichten für Biorübenanbau

  Bio-Zuckerrübenanbau, Foto T. Stephan, BLE/ Bonn
 
[Juli 2016] Die aktuelle Lage am Markt für Biozucker ist sehr positiv. Aus diesem Grund besteht zur Zeit die Möglichkeit, in den Biorübenanbau bei attraktiven Preisen einzusteigen. Südzucker bietet Ihnen eine langjährige Zusammenarbeit. Nur bei guten Marktbedingungen werden neue Rübenanbauer für den Erstanbau zugelassen. Die Vertragslaufzeit beträgt immer nur ein Jahr. Sie können dadurch den Anbauumfang im Rahmen unseres Angebotes jährlich neu festlegen.
  
   

Pflanzenforschung: Saatgutwahl und Klimawandel

  Die Forscher konnten zeigen, dass z. B. die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis) ausgeprägte genetische Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland zeigt und zusätzlich regional angepasst ist. Bildquelle: © Walter Durka
 
[April 2016] Der Klimawandel wirft vielfach die Frage nach geeignetem Saatgut auf. Zumindest für Wiesenpflanzen belegt eine neue Studie nun, dass einheimische Pflanzen deutlich besser als ortsfremde an regionale Gegebenheiten angepasst sind – und zwar auch in Zeiten, in denen die Temperaturen außergewöhnlich hoch sind.
  
   

Feldbegehung auf Haus Bollheim

  Feldbegehung Haus Bollheim, Foto: F.-T. Lintzen, LWK NRW
 
[April 2016] Die erste Feldbegehung zum pfluglosen Kleegrasumbruch und Zwischenfruchtanbau in diesem Jahr auf Haus Bollheim startete mit Sonnenschein und kaltem Wind. Mehr als 60 Teilnehmer waren der Einladung zur Maschinenvorführung in den ökologischen Modellbetrieb gefolgt.
  
   

Leitfäden erschienen: Unkrautregulierung in Mais und Soja

  Rotorstriegel in Soja, Foto: C. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[März 2016] Im ökologischen Mais- und Sojabohnenanbau ist die mechanische Unkrautregulierung maßgeblich für den Anbauerfolg verantwortlich. Sowohl Sojabohne als auch Mais sind während der Jugendentwicklung vergleichsweise konkurrenzschwach gegenüber Unkräutern. Dazu hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen jeweils einen völlig überarbeiteten Leitfaden zur Unkrautregulierung in Mais und Sojabohnen herausgegeben.
  
   

ForschungsReport Spezial 2015 - Kleines Virus - großer Schaden

  Erbsen, Foto: Heiko Ziebell, Julius Kühn-Institut
 
[Dezember 2015] Leguminosen, auch Hülsenfrüchtler genannt, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nicht nur durch die Eiweißstrategie der Bundesregierung zur Ausweitung des heimischen Leguminosenanbaus, sondern auch durch die vielzähligen Verwendungszwecke werden wieder mehr Leguminosen angebaut. So werden zum Beispiel Erbsen und Bohnen als Frischgemüse oder für die Konserve, Soja, Lupine und Futtererbsen als Futterpflanzen für die Tiermast, Lupinen- und Sojaproteine als Lebensmittelzusatz oder allgemein als Zwischenfrüchte zur Gründüngung genutzt.
  
   

Uni Bonn: Pflanzenschädling programmiert Wurzeln um

  Der Rübenzystennematode (Heterodera schachtii) saugt an einer Wurzel, die er mithilfe eines Pflanzenhormons umprogrammiert. © Foto: Zoran Radakovic
 
[Oktober 2015] Mikroskopisch kleine Fadenwürmer (Nematoden) leben wie die Maden im Speck: Sie dringen in Wurzeln von Rüben, Kartoffeln oder Sojabohnen ein und saugen dort an energiereichen Pflanzenzellen. Wie sie das genau machen, war bislang unbekannt. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun mit einem internationalen Team herausgefunden, dass die Nematoden selbst ein Pflanzenhormon herstellen, um das Wachstum spezieller Nährzellen in den Wurzeln zu stimulieren. Diese Zellen versorgen die Parasiten mit allem, was nötig ist. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht.
  
   

Herbstdüngung mit Gülle und Jauche

  Düngerausbringung, Foto: T. Stephan, BLE/ Bonn
 
[September 2015] Nach der Dünge-VO ist die Ausbringung von Gülle und Jauche auf Acker- und Grünlandflächen im Herbst reglementiert. Die Düngung mit Gülle- und Jauche hat nach dem Bedarf der Pflanzen zu erfolgen und auf Ackerflächen darf nur eine begrenzte N-Menge (40/80 er Grenze = Max. 40 kg NH4-N/ha oder 80 kg Gesamt-N/ha) nach der Ernte der letzten Hauptfrucht vor dem Winter ausgebracht werden. Für die Ausbringung von Stallmist gilt die 40/80 er Grenze nicht.
  
   

ForschungsReport spezial 2014: Pflanzenschutz im Ökologischen Landbau

  Kartoffelkäferlarve, Foto: U. Schepl, LWK NRW
 
[Juli 2015] Unsere Kulturpflanzen werden von Schädlingen und Krankheitserregern befallen und leiden unter der Konkurrenz von Unkräutern. Sie mindern nicht nur die Höhe der Erträge, sondern auch deren Qualität. Im Ökologischen Landbau dürfen Herbizide und andere synthetische Pflanzenschutzmittel nicht angewendet werden. Deshalb müssen zur Regulierung von "Unkräutern" und Schadorganismen wie in keinem anderen Bewirtschaftungssystem die komplexen Zusammenhänge, die Auftreten und Vermehrung begünstigen, beachtet werden. Vorbeugende acker- und pflanzenbauliche, physikalische, biologische und biotechnische Maßnahmen haben dabei Vorrang vor Pflanzenschutzmitteln, die grundsätzlich nur auf Naturstoffen basieren dürfen.
  
   

Mit Blumen und Schlupfwespen gegen die Feinde des Kohls

  Kornblumen im Kohlfeld helfen Nützlinge anziehen. Quelle: FiBL
 
[September 2014] Beim Stichwort Biodiversität denkt man meist an Vielfalt und Schönheit der Arten sowie deren Erhaltung. Die Biodiversität bietet jedoch viel mehr. Durch eine gezielte Förderung ihrer Funktionen kann sie intelligent genutzt werden. Zum Beispiel im Kohlanbau, wo vom FiBL entwickelte Blühstreifen Nahrung für Nützlinge bieten, die den Schädlingen an den Kragen gehen.
  
   

Forschungsreport Spezial 2013: Wildpflanzen auf dem Acker

  Blütenvielfalt im Acker: Herbst-Adonisröschen (Adonis annua); Foto: J. Hoffmann, Julius Kühn-Institut
 
[September 2014] In Mitteleuropa haben sich in 6.000 Jahren Ackerbaugeschichte eigene, vielfältige Artengemeinschaften der Ackerflächen entwickelt. Die zunehmend intensiveren Nutzungen dominieren erst seit etwa 120 Jahren. Synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel werden sogar erst seit etwa 60 Jahren eingesetzt. Die Vielfalt der Fauna und Flora der Äcker gründet sich daher im Wesentlichen auf Bewirtschaftungsformen früherer Nutzungen und deren Lebensraumbedingungen.
  
   

Also doch: Biologische Lebensmittel gesünder

  Ökologischer Feldgemüseanbau; Foto: U. Schepl, LWK NRW
 
[Juli 2014] Studie ergibt signifikante Unterschiede zwischen biologischen und konventionellen Lebensmitteln. Der Gehalt an wichtigen Antioxidantien ist in biologisch angebauten Nutzpflanzen und daraus verarbeiteten Produkten bis zu 60 Prozent höher als in konventionellen. Das hat ein internationales Expertenteam unter Leitung der Universität Newcastle (Großbritannien) in der bislang größten Studie ihrer Art herausgefunden.
  
   

Strahlender Sonnenschein zum Feldtag in Lichtenau

  Feldtag in Lichtenau; Juli 2014, Foto: Pascal Gerbaulet, LWK NRW
 
[Juli 20141] Zum gemeinsamen Öko-Feldtag der Landwirtschaftskammer NRW und der Deutschen Saatenveredlung AG (DSV) am 4. Juli 2014 kamen ca. 25 Landwirte und Berater nach Lichtenau. Bei strahlendem Sonnenschein waren das Bodenprofil, die Getreidesortenversuche und die Untersaaten im Getreide im Betrieb von Günter Tewes sowie der Dammkulturanbau im Betrieb von Hartmut Böhner zu besichtigen. Einige Eindrücke in Bildern erläutert Frau Dr. Claudia Hof-Kautz.
  
   

Zwischenfrüchte und Untersaaten im ökologischen Landbau

  Wickroggen, Foto: C. Hof-Kautz, LWK NRW
 
[Juni 2014] Mehrjährige Fruchtfolgen inklusive Zwischenfrüchte, Untersaaten und Gründüngungen mit hohen Anteilen an Leguminosen bilden das Fundament für die Bodenfruchtbarkeit und die Nährstoffversorgung im ökologischen Landbau. Leguminosen sind in besonderer Weise für den Ökolandbau wichtig.
  
   

Start der Genbank "Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft"

  Biologische Vielfalt - ein schützenswertes Gut, Gilbweiderich, Foto: T. Deckert
 
[Mai 2014] Auf der Abschlusstagung des fünfjährigen Modell- und Demonstrationsvorhabens fiel der Startschuss für den Erhalt von rund 300 Wildpflanzenarten Deutschlands. Pflanzen mit ökonomischem Nutzen und guten Resistenz-Eigenschaften stehen Züchtern damit auch in Zukunft zur Verfügung.
  
   

Unkräuter im Wandel

  Ein Dauerbrenner: die Acker-Kratzdistel, Foto: A. Verschwele, JKI
 
[November 2013] Sich verändernde Fruchtfolgen ziehen eine veränderte Unkrautflora nach sich. Je vielseitiger die Bewirtschaftung in einem Betrieb ist, umso vielfältiger ist die Verunkrautung und umso geringer das Risiko, dass bestimmte Unkrautarten sich massiv vermehren und zum Problem werden. Auf was sich der Landwirt einstellen muss, beschreibt der folgende Artikel.
  
   

Biodiversität - Mehr oder weniger

  Heidenelke, Foto: T. Deckert
 
[August 2013] Auf dem UN-Gipfel im Juni 2012 - 20 Jahre nach der Rio-Konferenz - wurde noch einmal bestätigt, dass die natürliche als auch die durch den Menschen geformte Biodiversität unseres Planeten weiterhin zunehmend gefährdet ist. Die zentrale Frage ist, welche Art der Produktion wir brauchen, um genügend Lebensmittel zu produzieren, die die agrarisch beeinflusste Biodiversität erhält oder sogar fördert.
  
   

Naturschutzmaßnahmen im Biobetrieb

  Stoppelbearbeitung nicht vor Mitte September zum Schutz spätfruchtender Ackerwildkräuter
 
[August 2013] Der Landwirtschaft, als größtem Landnutzer, kommt eine zentrale Bedeutung bei der Erhaltung wildlebender Tier- und Pflanzenarten zu. Viele Arten sind zum Teil oder sogar vollständig auf die Landbewirtschaftung angewiesen. Der Schutz der Artenvielfalt ist seit dem Erdgipfel in Rio de Janeiro ein erklärtes Ziel aller Länder, jedoch ist weiterhin ein fortschreitender Verlust zu verzeichnen.
  
   

Kupferhaltige Pflanzenschutzmittel – Perspektiven

  Phytophthorabefall bei Kartoffeln - Auch Biobauern kommen nicht ohne die Bekämpfung dieses Schadpilzes aus. Sie nutzen dazu Spritzmittel auf Basis von Kupfer. Foto: U. Schepl, LWK NRW
 
[August 2013] Kupferhaltige Pflanzenschutzmittel werden in Deutschland seit Ende des 19. Jahrhunderts regelmäßig als Fungizid gegen Pilzkrankheiten eingesetzt. Sie gehören damit zu den ältesten Pflanzenschutzmitteln, die noch heute eine Bedeutung haben. Mögliche Folgen der langjährigen Anwendung und die Auswirkungen auf Bodenorganismen werden national und international diskutiert.
  
   

Züchtung von Sojabohnen für die menschliche Ernährung

  Sojablüte, Foto: LSA, Dr. Volker Hahn
 
[Juli 2013]Die Sojabohne ist eine der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt. Weltweit werden zurzeit, mit stetig steigender Tendenz, mehr als 100 Mio. Hektar Sojabohnen angebaut. Aus Sojabohnen werden global 70 Prozent der Ölschrote und 25 Prozent des Pflanzenöls gewonnen. In den letzten Jahren hat sich die Sojaanbaufläche in Deutschland zwar deutlich vergrößert, aber trotzdem ist der Anteil hierzulande recht gering.
  
   

Bodenfruchtbarkeit im Mittelpunkt

  Weizen ohne Unkraut, Foto: Ch. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Juli 2013] Der bewusste Verzicht auf chemisch-synthetische schnelllösliche Mineraldünger verleiht der Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Landbau eine herausragende Bedeutung. Bei einer Feldbegehung auf zwei Bio-Betrieben im Münsterland wurde daher der Stand des Bodenaufbaus in Augenschein genommen. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen fasst das Wesentliche für Sie zusammen.
  
   

Sojabohnen und Rotor-Striegel am Niederrhein

  Rotorstriegel, Foto: Ch. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Juni 2013] Zusammen mit der Bioland-Regionalgruppe Unterer Niederrhein fand die diesjährige niederrheinische Feldbegehung der Landwirtschaftskammer auf dem Betrieb von Jens Bodden in Goch-Hommersum statt. Neben dem praktischen Einsatz des neu erworbenen Rotor-Striegels gab es Kartoffeln, Mais und Soja zu sehen. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen begleitete Besucher der Feldbegehung.
  
   

Buchweizen: Geeignet für Biolandbau und Futtertrog

  Buchweizenblüte, Foto: T. Stephan, BLE/ Bonn
 
[April 2013] Erste Versuchseindrücke der Landwirtschaftskammer Niedersachsen trauen dem Buchweizen einiges zu. Der Fachbereich Ökologischer Landbau untersucht in einem Anbauversuch, ob sich Buchweizen als Biofutter eignet. Geprüft werden sieben Sorten des gewöhnlichen Buchweizens (Fagopyrum esculentum) und eine des Tatarischen Buchweizens (Fagopyrum tataricum).
  
   

Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an die Fachberater/ innen.
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Stand: 07.07.2016 11:57