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Pflanzenbau



Forschungsreport Spezial 2013: Wildpflanzen auf dem Acker

  Blütenvielfalt im Acker: Herbst-Adonisröschen (Adonis annua); Foto: J. Hoffmann, Julius Kühn-Institut
 
[September 2014] In Mitteleuropa haben sich in 6.000 Jahren Ackerbaugeschichte eigene, vielfältige Artengemeinschaften der Ackerflächen entwickelt. Die zunehmend intensiveren Nutzungen dominieren erst seit etwa 120 Jahren. Synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel werden sogar erst seit etwa 60 Jahren eingesetzt. Die Vielfalt der Fauna und Flora der Äcker gründet sich daher im Wesentlichen auf Bewirtschaftungsformen früherer Nutzungen und deren Lebensraumbedingungen.
  
   

Also doch: Biologische Lebensmittel gesünder

  Ökologischer Feldgemüseanbau; Foto: U. Schepl, LWK NRW
 
[Juli 2014] Studie ergibt signifikante Unterschiede zwischen biologischen und konventionellen Lebensmitteln. Der Gehalt an wichtigen Antioxidantien ist in biologisch angebauten Nutzpflanzen und daraus verarbeiteten Produkten bis zu 60 Prozent höher als in konventionellen. Das hat ein internationales Expertenteam unter Leitung der Universität Newcastle (Großbritannien) in der bislang größten Studie ihrer Art herausgefunden.
  
   

Strahlender Sonnenschein zum Feldtag in Lichtenau

  Feldtag in Lichtenau; Juli 2014, Foto: Pascal Gerbaulet, LWK NRW
 
[Juli 20141] Zum gemeinsamen Öko-Feldtag der Landwirtschaftskammer NRW und der Deutschen Saatenveredlung AG (DSV) am 4. Juli 2014 kamen ca. 25 Landwirte und Berater nach Lichtenau. Bei strahlendem Sonnenschein waren das Bodenprofil, die Getreidesortenversuche und die Untersaaten im Getreide im Betrieb von Günter Tewes sowie der Dammkulturanbau im Betrieb von Hartmut Böhner zu besichtigen. Einige Eindrücke in Bildern erläutert Frau Dr. Claudia Hof-Kautz.
  
   

Zwischenfrüchte und Untersaaten im ökologischen Landbau

  Wickroggen, Foto: C. Hof-Kautz, LWK NRW
 
[Juni 2014] Mehrjährige Fruchtfolgen inklusive Zwischenfrüchte, Untersaaten und Gründüngungen mit hohen Anteilen an Leguminosen bilden das Fundament für die Bodenfruchtbarkeit und die Nährstoffversorgung im ökologischen Landbau. Leguminosen sind in besonderer Weise für den Ökolandbau wichtig.
  
   

Start der Genbank "Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft"

  Biologische Vielfalt - ein schützenswertes Gut, Gilbweiderich, Foto: T. Deckert
 
[Mai 2014] Auf der Abschlusstagung des fünfjährigen Modell- und Demonstrationsvorhabens fiel der Startschuss für den Erhalt von rund 300 Wildpflanzenarten Deutschlands. Pflanzen mit ökonomischem Nutzen und guten Resistenz-Eigenschaften stehen Züchtern damit auch in Zukunft zur Verfügung.
  
   

Unkräuter im Wandel

  Ein Dauerbrenner: die Acker-Kratzdistel, Foto: A. Verschwele, JKI
 
[November 2013] Sich verändernde Fruchtfolgen ziehen eine veränderte Unkrautflora nach sich. Je vielseitiger die Bewirtschaftung in einem Betrieb ist, umso vielfältiger ist die Verunkrautung und umso geringer das Risiko, dass bestimmte Unkrautarten sich massiv vermehren und zum Problem werden. Auf was sich der Landwirt einstellen muss, beschreibt der folgende Artikel.
  
   

Biodiversität - Mehr oder weniger

  Heidenelke, Foto: T. Deckert
 
[August 2013] Auf dem UN-Gipfel im Juni 2012 - 20 Jahre nach der Rio-Konferenz - wurde noch einmal bestätigt, dass die natürliche als auch die durch den Menschen geformte Biodiversität unseres Planeten weiterhin zunehmend gefährdet ist. Die zentrale Frage ist, welche Art der Produktion wir brauchen, um genügend Lebensmittel zu produzieren, die die agrarisch beeinflusste Biodiversität erhält oder sogar fördert.
  
   

Naturschutzmaßnahmen im Biobetrieb

  Stoppelbearbeitung nicht vor Mitte September zum Schutz spätfruchtender Ackerwildkräuter
 
[August 2013] Der Landwirtschaft, als größtem Landnutzer, kommt eine zentrale Bedeutung bei der Erhaltung wildlebender Tier- und Pflanzenarten zu. Viele Arten sind zum Teil oder sogar vollständig auf die Landbewirtschaftung angewiesen. Der Schutz der Artenvielfalt ist seit dem Erdgipfel in Rio de Janeiro ein erklärtes Ziel aller Länder, jedoch ist weiterhin ein fortschreitender Verlust zu verzeichnen.
  
   

Kupferhaltige Pflanzenschutzmittel – Perspektiven

  Phytophthorabefall bei Kartoffeln - Auch Biobauern kommen nicht ohne die Bekämpfung dieses Schadpilzes aus. Sie nutzen dazu Spritzmittel auf Basis von Kupfer. Foto: U. Schepl, LWK NRW
 
[August 2013] Kupferhaltige Pflanzenschutzmittel werden in Deutschland seit Ende des 19. Jahrhunderts regelmäßig als Fungizid gegen Pilzkrankheiten eingesetzt. Sie gehören damit zu den ältesten Pflanzenschutzmitteln, die noch heute eine Bedeutung haben. Mögliche Folgen der langjährigen Anwendung und die Auswirkungen auf Bodenorganismen werden national und international diskutiert.
  
   

Züchtung von Sojabohnen für die menschliche Ernährung

  Sojablüte, Foto: LSA, Dr. Volker Hahn
 
[Juli 2013]Die Sojabohne ist eine der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt. Weltweit werden zurzeit, mit stetig steigender Tendenz, mehr als 100 Mio. Hektar Sojabohnen angebaut. Aus Sojabohnen werden global 70 Prozent der Ölschrote und 25 Prozent des Pflanzenöls gewonnen. In den letzten Jahren hat sich die Sojaanbaufläche in Deutschland zwar deutlich vergrößert, aber trotzdem ist der Anteil hierzulande recht gering.
  
   

Bodenfruchtbarkeit im Mittelpunkt

  Weizen ohne Unkraut, Foto: Ch. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Juli 2013] Der bewusste Verzicht auf chemisch-synthetische schnelllösliche Mineraldünger verleiht der Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Landbau eine herausragende Bedeutung. Bei einer Feldbegehung auf zwei Bio-Betrieben im Münsterland wurde daher der Stand des Bodenaufbaus in Augenschein genommen. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen fasst das Wesentliche für Sie zusammen.
  
   

Sojabohnen und Rotor-Striegel am Niederrhein

  Rotorstriegel, Foto: Ch. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Juni 2013] Zusammen mit der Bioland-Regionalgruppe Unterer Niederrhein fand die diesjährige niederrheinische Feldbegehung der Landwirtschaftskammer auf dem Betrieb von Jens Bodden in Goch-Hommersum statt. Neben dem praktischen Einsatz des neu erworbenen Rotor-Striegels gab es Kartoffeln, Mais und Soja zu sehen. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen begleitete Besucher der Feldbegehung.
  
   

Buchweizen: Geeignet für Biolandbau und Futtertrog

  Buchweizenblüte, Foto: T. Stephan, BLE/ Bonn
 
[April 2013] Erste Versuchseindrücke der Landwirtschaftskammer Niedersachsen trauen dem Buchweizen einiges zu. Der Fachbereich Ökologischer Landbau untersucht in einem Anbauversuch, ob sich Buchweizen als Biofutter eignet. Geprüft werden sieben Sorten des gewöhnlichen Buchweizens (Fagopyrum esculentum) und eine des Tatarischen Buchweizens (Fagopyrum tataricum).
  
   

Erbse und Gerste: Gemeinsam angebaut – getrennt genutzt!

  Die Firma Curo betreibt seit 2012 eine Gemengetrennanlage im westfälischen Herzebrock-Clarholz. Foto: Ch. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Oktober 2012] Der Anbau von Körnerleguminosen ist rückläufig. Gleichzeitig wächst vor allem in der ökologischen Landwirtschaft der Wunsch, mit heimischen Kulturen die Eiweißversorgung der Nutztiere sicherzustellen. Um ihren Bedarf an Ackerbohnen und Erbsen auch künftig decken zu können, hat die Firma Curo Spezialfutter vor wenigen Wochen eine Gemengetrennanlage in Betrieb genommen. Christian Wucherpfennig von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat sich die Anlage angesehen.
  
   

Bodenfruchtbarkeit mit allen Sinnen erleben

  Begrüßung der Teilnehmer am Hof Betrieb Finke durch Marie Engelbrecht (Bioland e.V.), Franz-Theo Lintzen (LWK NRW) und Claudia Hof-Kautz (LWK NRW) (von links nach rechts)
 
[Juni 2012] Zum Feldtag am Freitag, den 4. Mai bei regnerischem Wetter trafen sich auf den Bio-Gemüsebau-Betrieben Finke und Bollmann ca. 30 interessierte Landwirte und Berater. Die Veranstaltung zu diesem immer aktuellen Thema "Bodenfruchtbarkeit" wurde von der Landwirtschaftskammer NRW und Bioland e.V. organisiert. Fachleute zeigten wie man Boden mit allen Sinnen begreifen kann. Lesen Sie hier den Bericht von Dr. Claudia Hof-Kautz.
  
   

Ökosystemforschung: Pflanzenvielfalt - Schlüssel zu hohem Ertrag

  Weidende Schafe, Pflanzenvielfalt der Schlüssel zu hohem Ertrag, Foto: T. Deckert
 
[Mai 2012] Ob im Grasland oder im Wald – mit der Zahl unterschiedlicher Arten steigt der Biomasse-Ertrag von Pflanzen-Ökosystemen über die Zeit immer stärker an. Die Pflanzenvielfalt fördert langfristig aber auch die Bodenfruchtbarkeit. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Die Studie umfasst einen Zeitraum von 14 Jahren.
  
   

Satellitentechnik und Sensoren im Ökolandbau

  In Hohenheim wird GPS-kompatible Applikatitionstechnik entwickelt. So zum Beispiel eine Dreikammerspritze, die Herbizide auf der Grundlage digitaler Unkrautverteilungskarten spritzt. Foto: Prof. Dr. Roland Gerhards, Uni Hohenheim
 
[Januar 2012] Die Verfahren der Präzisionslandwirtschaft, wie der GPS-gestützte Ackerbau, sind primär für die konventionelle Landwirtschaft entwickelt worden. Die Anwendung dieser Verfahren im ökologischen Landbau bietet sich aber ebenfalls an. Welche möglichen Einsatzbereiche und vor allem welchen Bedarf an Präzisionslandwirtschaft es im Ökoanbau gibt, wurde in der vergangenen Woche auf einer Tagung in Bonn erörtert.
  
   

SÖL-Beratertagung „Pflanzenbau“ in Naumburg

  Zwischenfruchtanbau im ökologischen Landbau, Foto: A. Paffrath, LWK NRW
 
[Dezember 2011] Anfang Oktober fand in Naumburg an der Saale die SÖL-Fachberatertagung im Rahmen des Bundesprogrammes Ökolandbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft für den Bereich Pflanzenbau statt. Wissenschaftlich Beiträge ausgewiesener Fachleute und interessante Exkursionen trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei.
  
   

Neue Hacke erfasst das Unkraut auch in der Reihe

  In England entwickelte „Garford In-row Weeder“ , Foto: Ch. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Juli 2011] Eine effektive Unkrautbekämpfung ist im ökologischen Gemüsebau von besonderer Bedeutung, um den Einsatz der kostenintensiven Handhacke auf ein Minimum zu beschränken. Während verschiedene mechanische Verfahren zur Unkrautregulierung zwischen den Reihen zur Verfügung stehen, fehlte es bisher an einer wirksamen Möglichkeit das Unkraut in der Reihe zu bekämpfen. Diese Lücke soll die neu entwickelte Maschinenhacke aus England schließen.
  
   

Komposttag in Willebadessen

  Champignonzucht des Biolandhofs Engemann, Foto: C. Hof-Kautz, LWK NRW
 
[April 2011] Etwa 50 interessierte Landwirte, Berater, Versuchsansteller und Vertreter eines kommunalen Kompostwerks diskutierten am Freitag, den 01. April auf dem Biolandhof Engemann Fragen rund um den Kompost. Auftakt der Veranstaltung war die Besichtigung der Champignonzucht des Bio-Betriebes. Lesen Sie hier den Bericht!
  
   

Feldbegehung am Niederrhein

  Lückiger Erbsenbestand, Foto: C. Wucherpfennig, LWK NRW
 
[Juni 2010] Auch dieses Jahr lud die Fachschule für Ökologischen Landbau zu einer Feldbegehung auf Öko-Betrieben ein. Beim Besuch der Betriebe Aengenheister in Sonsbeck und Büsch in Weeze am 1. Juni standen erwartungsgemäß die Folgen des kühlen Frühjahrs im Mittelpunkt der Besichtigungen. Christian Wucherpfennig, Ökoteam Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, fasst das Wichtigste zusammen.
  
   

Jungpflanzenanzucht ohne Torf?

  Anzuchterden für Jungpflanzen mit unterschiedlichem Torfanteil, Foto: D. Menzler, BLE/ Bonn
 
[Juni 2010] Weil es bislang kaum Alternativen gibt, verwenden ökologische Gemüsebauern immer noch überwiegend Torfsubstrate für die Anzucht ihrer Jungpflanzen. Diese Substrate, die meist einen Torfanteil von 80 Prozent haben, sind ökologisch fragwürdig. Aber neue Untersuchungen zeigen, dass eine erfolgreiche Jungpflanzenanzucht auch ohne Torf möglich ist.
  
   

Buchweizen - Vom kargen Moor in den Naturkostladen

  Buchweizen, Früchte ähneln sehr den Bucheckern, Foto: AID, Bonn
 
[Juni 2010] Buchweizen ist eine sehr alte Nutzpflanze, die in Deutschland bereits im Mittelalter angebaut wurde. Wegen seiner besonderen Anspruchslosigkeit gegenüber dem Boden und der Nährstoffversorgung galt Buchweizen früher als willkommene Alternative zu den bekannten Getreidearten.
  
   

Energie aus Wildpflanzen - erste Ergebnisse

  Sonnenblume, Foto: U. Schepl, LWK NRW
 
[März 2010] Das Ziel des Projektes "Energie aus Wildpflanzen" ist es, eine ökologische und für den Landwirt auch ökonomisch interessante Alternative zu den derzeit verwendeten Kulturpflanzen zu entwickeln. Dazu werden aus dem reichhaltigen Spektrum der Wildpflanzen solche ausgewählt, die viel Biomasse bilden, in Mischungen angesät werden können und über mehrere Jahre keiner erneuten Einsaat bedürfen.
  
   

Spritzpräparate richtig anwenden

  Rührbühne für Präparate, Foto:  T. Stephan, BLE/ Bonn
 
[März 2008] Ende Februar veranstaltete der Beratungsdienst Ökologischer Landbau Schwäbisch Hall ein Seminar zur Präparatetechnik. Der Schwerpunkt lag auf den beiden Spritzpräparaten Hornmist und Hornkiesel.
  
   

Öko-Zucker auf dem Vormarsch

  Erntereife Zuckerrübe, Foto: T. Stephan, BLE/ Bonn
 
[April 2007] Verarbeitungsmöglichkeiten und Perspektiven der Vermarktung standen im Mittelpunkt des Zuckerrüben-Informationstages auf dem KWS Klostergut Wiebrechtshausen.
  
   

Einsatz von Biologisch-Dynamischen Präparaten

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[Februar 2006] Dr. Jürgen Fritz vom Institut für Organischen Landbau stellt die Wirkung der Biologisch-Dynamischen Präparate auf die Produkte vor. Wirkungen zeigen sich bei der Pflanzengesundheit, dem Pflanzenwachstum und der Nahrungsmittelqualität.
  
   

Gesteinsmehle wirken langfristig

  Kontrolle der Bodenstruktur, BLE / Bonn
 
[September 2005] Gesteinsmehle dienen der Bodenverbesserung, werden als Zusatz zu Gülle oder Komposten, als Pflanzenstärkungsmittel oder zum Schutz vor Schädlingen eingesetzt. Ihre Wirkung ist in Versuchen allerdings nicht immer eindeutig.
  
   

Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte an die Fachberater/ innen.
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Stand: 26.08.2014 09:27