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Schwerpunktthema: Ökologische Aquakultur

Aquakultur, Foto: T. Stephan, BLE/ BonnDie Fischbestände der Weltmeere sind längst übernutzt, daher wächst die Nachfrage nach Fisch aus Aquakultur stetig. Für den Öko-Sektor bedeutet eine Ausdehnung der Öko-Prinzipien auf das Element Wasser jedoch auch Kontroversen. Rechtzeitig zur Verabschiedung der Durchführungsbestimmungen der neuen EU-Öko-Verordnung widmet sich die Ausgabe 3/2009 der Ökologie & Landbau den kritischen Fragen und stellt die komplexen Herausforderungen bei der Umsetzung ökologischer Aquakultur vor.

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift Ökologie & Landbau beschreibt Chancen und Risiken der ökologischen Aquakultur und beleuchtet, welche Arten sich besonders für die Öko-Zucht eignen und welche Besonderheiten bei der Umstellung zu beachten sind. Es wird geklärt, warum hierzulande hauptsächlich Bio-Karpfen und -Forellen gezüchtet werden und welche Konsequenzen unsere Konsumvorliebe für Öko-Lachs oder -Shrips für die Praxis der Bio-Zucht haben.

Ökologie & Landbau hinterfragt, welche sozialen Auswirkungen die ausschließlich exportorientierte Bio-Aquakultur in Ländern des Südens hat und ob eine spezialisierte Haltung von Fischen überhaupt ökologisch und nachhaltig sein kann. Dabei werden auch die Schwierigkeiten bei der Einigung auf konkrete Durchführungsbestimmungen zur Aquakultur in der neuen EU-Öko-Verordnung besprochen. Hier wird klar, dass sich die Branche den kritischen Fragen nach der Einhaltung der Bio-Prinzipien stellen muss, um nicht ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Aquakultur, Foto: T. Stephan, BLE/ BonnWeitere Themen in der aktuellen Ausgabe:
Klimasiegel in der Naturkostbranche – stärkt das wachsende Angebot an klimaneutralen Bio-Produkten die ökologische Vorreiterrolle der Bio-Branche?
Agro-Gentechnik
- eine aktuelle Studie stellt Kosten, Nutzen und Schäden zusammen.
Der Öko-Sektor wächst. Um nicht anfälliger für Betrugsfälle zu werden und das Vertrauen der Verbraucher zu sichern muss das Öko-Zertifizierungssystem reagieren und die Kontrolle verbessert werden.

Quelle: Pressemeldung vom 06. Juli 2009, Ökologie & Landbau, Heft 151, 3/2009, Schwerpunkt „Ökologische Aquakultur“
Herausgeber & Redaktion:
Stiftung Ökologie & Landbau, Weinstraße Süd 51, 67098 Bad Dürkheim, Tel. 06322-989700, E-Mail: info@soel.de

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Stand: 04.01.2010 13:49