Navigation

Direktlinks Zum Inhalt springen. | Zur Seitennavigation springen. |
Farbleiste: blau = Umwelt, grün = Naturschutz, orange = Verbraucherschutz, dunkelorange = Landwirtschaft


Erhöhung der Futteranteile aus Umstellung

Hofeigene Futtermischung für Schweine, Foto: T. Stephan BLE / BonnMit Wirkung vom 19. April 2007 erlaubt die EU den Bio-Betrieben eine Erhöhung der Futteranteile aus Umstellung in der Gesamtration bei allen Tierarten. Hintergrund sind die Futterknappheit aus 2006 und ein zusätzlicher Anreiz für Umsteller mit Tierhaltung.
Es gilt:

Zulässiger Anteil von Umstellungsware in der Ration einer Tierart im Jahresdurchschnitt (bezogen auf TS in %)

 
Neu ab sofort
bis 31.12.2008
Ab dem 1.1.2009
(wie bisher)
Umstellungsfuttermittel
50%
30%
Umstellungsfuttermittel von betriebseigenen Flächen
80%
60%


Bei nüchterner Betrachtung stellt sich die Frage, woher diese Umstellungsfuttermittel (aus Deutschland) kommen sollen. So bleibt es bei der Hoffnung der Kraftfutterhersteller, mehr Umstellungsware aus dem Ausland einzukaufen. Wobei nicht abzuschätzen ist, in welchem Umfang sich ein Preisvorteil im Einkauf auch beim Kraftfutterkäufer niederschlägt. Eindeutig ist der Vorteil für die Milchviehbetriebe, die diesjährig mit der Umstellung auf Ökologischen Landbau beginnen.


Quelle und Ansprechpartner:
Milch- und Rinderproduktions-Informationsdienst (MIR) Nr. 18, Christoph Drerup, Kreisstelle Soest, Tel.: 02945-989-560, E-Mail: Christoph.Drerup@lwk.nrw.de

Ihre Meinung || Seite drucken Druck
Stand: 11.05.2007 00:00