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Bundesministerium schreibt Fördermittel für Bienenforschung aus

Honigbienen am Flugloch, Foto: D. Menzler, BLE/ BonnForschungseinrichtungen und Unternehmen mit ausgewiesenem Know-how in der Bienenhaltung und Bienenforschung erhalten ab sofort Gelegenheit, für eine Förderung aus dem Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Projektskizzen einzureichen.

Das Ministerium hat eine Förderrichtlinie zur Verbesserung der Bienenhaltung bekannt gemacht, die Ergebnisse des von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner initiierten Runden Tisches mit den Imkerverbänden umsetzt. Projektskizzen zu den ausgewiesenen Themen nimmt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) entgegen.

"Wir sehen die Bienenschäden der letzten Jahre mit großer Sorge", so Gert Lindemann, Staatssekretär im BMELV. "Mit Fachleuten aus Imkerei und Wissenschaft haben wir besonders erfolgversprechende Forschungsbereiche identifiziert. Das BMELV macht mit der Förderrichtlinie den ersten Schritt, um sie abzuarbeiten."

Bienen sind für die biologische Vielfalt und die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, aber auch die landwirtschaftliche Erzeugung unverzichtbar. Die geförderten Projekte sollen dazu beitragen, die Bienengesundheit dauerhaft zu verbessern. Das BMELV will im Rahmen der aktuellen Förderrichtlinie auch Ursachen der periodisch auftretenden hohen Überwinterungsverluste von Bienenvölkern aufklären.

Quelle: Pressemitteilung 283 des Bundesministeriums fürErnährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vom 08. Dezember 2009

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie: Programm zur Innovationsförderung des BMELV

Forschungsbereiche: Runder Tisch "Bienen und Imkerei"

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Stand: 06.01.2010 08:52