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Berater-Info: Bio-Zuckerrüben verlangen eine gute Bodenstruktur
Für das nächste Jahr wird eine Anbaufläche von rund 400 ha Bio-Zuckerrüben benötigt. Wer sich für den Bio-Zuckerrübenanbau entscheidet, muss nun die nötigen Feldarbeiten vornehmen. Die Feldvorbereitungen sind für den Anbau der Zuckerrüben von grosser Bedeutung, denn ein optimales Wurzelwachstum verlangt eine intakte Bodenstruktur.
Eine gesunde Bodenstruktur „wächst“ durch die ungestörte Tätigkeit der Bodenlebewesen. Ein guter Bodenzustand lässt sich nicht durch eine intensive Bearbeitung erzwingen. Bei der Feldvorbereitung und Saat der Zwischenkultur darf der Boden nur in abgetrockneten Zustand befahren und bearbeitet werden.
Getreide als Vorfrucht bestens geeignet
Getreide bietet als Vorfrucht die beste Voraussetzung. Nach der Getreideernte kann das Feld bearbeitet werden, um Ausfallgetreide und Unkräuter auflaufen zu lassen und den Boden zu lockern. Als Zwischenkultur soll eine nicht winterharte Gründüngung angesät werden. Geeignete Gründüngungen vor Zuckerrüben sind Phacelia-Reinsaaten, Leguminosen-Phacelia-Gemenge, Wicken-Gemenge und Senf, sofern keine Kreuzblütler wie Raps in der Fruchtfolge sind.
Als Grunddüngung kann vor der Saat der Zwischenkultur ca. 200 bis 250 dt gut verrotteter Mist oder Mistkompost flach eingearbeitet werden. Bei der Auswahl der Zuckerrübenparzelle muss der pH-Wert bekannt sein. Saure Böden (unter pH 6.5) müssen zwingend aufgekalkt werden, da sich Wurzelbrandpilze in sauren Böden viel stärker entwickeln.
Daniel Böhler, Martin Lichtenhahn, Willy Herrenschwand, Andreas Bertschi, Samuel Jenni, Hans Ramseier: Biozuckerrüben,
FiBL, Merkblatt, 2006, 9 Seiten, Bestellnr. 1172
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Quelle: FiBL - Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Deutschland e.V.,
Tel.: 069- 7137699-0
