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25 Jahre Einsatz für mehr Ökolandbau: FiBL in Deutschland feiert Jubiläum

11.06.2026
FiBL Logo 25 Jahre

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Deutschland feiert im Jahr 2026 sein 25-jähriges Bestehen. Was 2001 mit einem kleinen Team begann, hat sich zu einer festen Größe in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft entwickelt.

An den Standorten Frankfurt am Main und Witzenhausen arbeiten heute rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Praxisnahe Forschung, Dienstleistungen und Serviceprodukte bilden die Säulen des FiBL in Deutschland, das aus der FiBL Projekte GmbH und dem FiBL Deutschland e.V. besteht.

Seit 2025 führt ein Trio das FiBL in Deutschland: Rebecca Franz-Wippermann ist Geschäftsführerin des FiBL Deutschland e.V., Vera Bruder und Frank Wörner sind Geschäftsführende der FiBL Projekte GmbH. Zuvor war Robert Hermanowski 24 Jahre Geschäftsführer beider Institutionen.

Enger Praxisbezug

FiBL Gründungsteam 2001
Sondierungsgespräche zur Gründung von FiBL Deutschland fanden 2001 in Loheland bei Fulda statt. Die Akteure von links nach rechts: Urs Niggli, Alexander Beck, Robert Hermanowski, Beate Huber, Anita Idel, Jörg Spranger (verstorben), Klaus-Peter Wilbois, Frank Wörner. 

Die Arbeitsweise ist interdisziplinär und eng mit der Praxis verzahnt. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben sowie Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt das Institut Lösungen für die Herausforderungen der Land- und Lebensmittelwirtschaft. Zu den bekanntesten Angeboten zählen die Betriebsmittelliste für die ökologische Produktion, die bundesweiten Öko-Feldtage sowie die Weiterbildungsangebote der FiBL Akademie. „Wir generieren und vermitteln angewandtes Wissen und entwickeln gemeinsam mit der Praxis Formate, die für die Biobranche nützlich sind“, sagt Vera Bruder, Geschäftsführerin der FiBL Projekte GmbH.

Impulsgeber für die gesamte Landwirtschaft

Auch inhaltlich richtet sich der Blick klar nach vorn. „Die Zukunft des Biolandbaus liegt nicht allein im Wachstum, sondern in seiner Rolle als Impulsgeber für die gesamte Landwirtschaft“, betont Rebecca Franz-Wippermann, Geschäftsführerin des FiBL Deutschland e.V. „Wir verstehen uns als Brückenbauerin zwischen Betrieben, Systemen und unterschiedlichen Denkweisen. In Netzwerken bringen wir Bio- und konventionelle Betriebe beispielsweise gezielt zusammen - für gemeinsames Weiterentwickeln.“


Hella Hansen, FiBL