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NRW kocht mit BIO: Ein positiver Rück- und Ausblick

Vernetzungsveranstaltungen: Expertenforum als Abschluss

Der Bio-Außer-Haus-Markt in NRW war das große Thema der Initiative "NRW kocht mit Bio", die 2017 zu zahlreichen Netzwerkveranstaltungen, Schulungen und Beratungen einlud. Die Abschlussveranstaltung am 29. November 2017 war als Expertenforum konzipiert, bei dem sich die Kenner der Branche auf Schloss Hamborn in Borchen über die Zukunft des Außer-Haus-Marktes in NRW diskutierten.

Der hochkarätig besetzte, rund 30 Personen starke, Expertenkreis wurde gezielt von a'verdis eingeladen. Akteure, die den Markt seit vielen Jahren kennen und beeinflussen sowie engagierte "Leuchttürme" kamen zusammen, um über die Marktentwicklung der vergangenen Jahre und die aktuelle Initiative zu sprechen. Unter den Teilnehmern fanden sich Multiplikatoren, Lieferanten und Küchen. Der reiche Erfahrungsschatz der Teilnehmer diente als Grundlage für die Diskussion möglicher zukünftiger Maßnahmen. Das Ziel: Die Weiterentwicklung eines zukunftsfähigen Bio-Außer-Haus-Marktes in NRW.

In den letzten 15 Jahren gab es eine Vielzahl operativer und strategischer Maßnahmen, um das Thema Bio in der Außer-Haus-Verpflegung voranzutreiben. Einige davon waren erfolgreicher als andere. Das Expertenforum in Borchen identifizierte, mittels eines Rankings aus 20 Aspekten, fünf operative Maßnahmen, die in Zukunft für Marktakteure eine wichtige Rolle spielen werden. Hierunter Praxisworkshops, Schulungen und Beratungen.

Maßnahmen, die im Ranking eher schlecht abschnitten, waren zum Beispiel das Schalten von Anzeigen in der Fachpresse oder das Schaukochen auf Veranstaltungen.

Zur Bewertung standen ebenfalls zwölf strategische Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Bio-Außer-Haus-Marktes in NRW. Die Top 3 gewählten Maßnahmen stellen alle den Menschen ins Zentrum zukünftiger Aktivitäten. Sei es auf der Seite des Küchenteams, der Gäste oder aber auch der Öffentlichkeit.

Lehrerfortbildungen: Azubis sind auch Multiplikatoren

Zwei Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer von Berufskollegs führten zu einem intensiven Austausch zum Thema Bio in der Berufsausbildung. Sowohl die Umweltjugendherberge Brilon als auch die Landesschulen NRW, beides Ausbildungsbetriebe, waren dabei vorbildliche Gastgeber.

Das Resümee beider Veranstaltungen: Eine nachhaltige Lebensmittelauswahl unter Berücksichtigung von Bio-Lebensmitteln muss fester Bestandteil der theoretischen und praktischen Berufsausbildung sein, denn Auszubildende sind nicht nur die Küchenchefs von morgen, sondern bereits heute wichtige Multiplikatoren. Beide Fortbildungen setzten hier an und boten Informationen und Austauschmöglichkeiten.

Einzelberatungen: Jede Küche ist anders

Fünf intensive Einzelberatungen für Küchen mit Bio-Ambitionen gaben einen tieferen Einblick in das Thema Bio in der Profiküche und erlaubten es, auf die jeweiligen individuellen Vor-Ort-Situationen einzugehen. Dabei konnte die aktuelle Situation betrachtet, neue Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt sowie Chancen und Risiken thematisiert werden. Neben den Küchenleitern wurden auch die Mitarbeiter und andere Anspruchsgruppen eingebunden. Zentrale Fragestellung aller Beratungen: Wie lassen sich Bio-Lebensmittel wirtschaftlich machbar und mit einem möglichst hohen Gästenutzen in das bestehende Angebot integrieren bzw. das Bio-Angebot ausbauen?

Blick in die Zukunft

Im Rahmen von vier Netzwerktreffen, zwei Lehrerfortbildungen und fünf Einzelberatungen bot die Initiative "NRW kocht mit Bio" eine gute Grundlage für weitere Maßnahmen in NRW. Das entstandene Netzwerk aus Küchen, Lieferanten und Multiplikatoren wird auch in den nächsten Jahren viel bewegen und den Markt voranbringen.Alle Experten teilen eine gemeinsame Überzeugung: Der Einsatz von Bio-Lebensmitteln in der Außer-Haus-Verpflegung spielt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Biomarktes in NRW sowie auch in ganz Deutschland.

2018 bleibt spannend

Auch im aktuellen Jahr werden sich die Bemühungen rund um den den Bio-Außer-Haus-Markt in NRW fortsetzen. Bis es soweit ist, finden sich an verschiedenen Stellen weitere Informationen:

www.nrwkochtmitbio.de
www.biokannjeder.de
www.oekolandbau-nrw.de

Die bundesweite Informationskampagne "Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule" findet im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) statt und ist initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Das bundesweite Netzwerk aus Ernährungs- und Bio-Experten in der Gemeinschaftsverpflegung unterstützt Bildungs- und Erziehungseinrichtungen bei der Umsetzung einer nachhaltigen Kita- und Schulverpflegung. In allen Bundesländern werden durch Regionalpartner Workshops durchgeführt, in NRW durch das Beratungsunternehmen a’verdis aus Münster. Bei diesen Terminen werden theoretische Grundlagen zum ökologischen Landbau mit Praxiseinheiten kombiniert, zum Beispiel mit Kochpraxis oder Besuchen auf Bio-Höfen. Außerdem werden die Veranstaltungen zum Informationsaustausch und zur Vernetzung verschiedener Zielgruppen genutzt.

Weitere Informationen und Rückfragen:

Rainer Roehl – a‘verdis - Roehl & Dr. Strassner GbR
Mendelstraße 11 • D-48149 Münster
Telefon (0251) 980-1220 • Telefax (0251) 980-1229
rainer.roehl@a-verdis.com • www.a-verdis.com

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