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Merkblatt - Winterschnittsalat

09.08.2017

Frischer regionaler Salat im Winter aus dem ungeheizten Folientunnel

Ergebnisse und Empfehlungen für Praktiker

 

Steckbrief


Die Nachfrage nach frischem vielfältigem und regionalem Gemüse steigt. Der Großteil des Gemüses wird im Winter entweder importiert oder in geheizten Gewächshäusern angebaut und ist durch einen hohen Energieverbrauch charakterisiert. Im Versuchszentrum Gartenbau der Landwirtschaftskammer NRW in Köln Auweiler wurde zur Erweiterung der Angebotspalette eine Salatmischung aus kältetoleranten Arten untersucht. Die Mischung umfasste Asia-Salate (z. B. Blattsenf, Mizuna, Pak-choi), Sauerampfer, Hirschhornwegerich, Endivie und Speisechrysantheme.

Hintergrund


Zur Belegung des Folienhauses kommt nach der Räumung der sommerlichen Fruchtgemüsekultur in erster Linie der Anbau von Feldsalat in Frage. Dieser wird seit einigen Jahren durch das zurzeit noch ungeklärte Symptom der Gelben Welke geschädigt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage der Verbraucher nach frischem vielfältigem und regionalem Gemüse.

Das Ziel des Projektes war es eine Alternative zu importiertem oder im geheizten Gewächshaus angebautem Gemüse zu untersuchen und so eine Erweiterung der Angebotspalette für die Erzeuger zu schaffen. Dazu wurde der Anbau einer Salatmischung aus kältetoleranten Arten ohne die Notwendigkeit einer Heizung untersucht. Zur Gewährleistung einer erfolgreichen Vermarktung wurde neben der Anbauwürdigkeit auch die Verbraucherakzeptanz anhand von Befragungen abgeschätzt.

Das Merkblatt mit allen Informationen zum Anbau von Winterschnittsalaten in ungeheizten Folientunnel.

Quelle: Ute Perkons, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Versuchszentrum Gartenbau Straelen/Köln-Auweiler, Gartenstr. 11, 50765 Köln

Weitere Informationen

Kontakt

Für weitere Informationen zum Projekt:
Ute Perkons,
Telefon: 0221 5340-270
E-Mail: Ute.Perkons@lwk.nrw.de

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