Aktueller Inhalt:

Öko-Putenmast: Freilandputen gesünder

16.11.2010

Ökologische Putenmast: Wachstum durch genügend Auslauf

Puten sind anspruchsvolle Tiere. Vor allem in den ersten Wochen ihrer Mast brauchen sie sehr viel essenzielle Aminosäuren – insbesondere Methionin und Lysin. Andernfalls drohen gerade in der Biohaltung erhebliche Verluste, weil Eiweißfuttermittel aus konventioneller Herkunft nicht eingesetzt werden dürfen.

Forscher der Fachhochschule Weihenstephan haben untersucht, welche Futtermischungen für die ökologische Putenzucht besonders geeignet sind und welche Rolle dabei die Haltung spielt. Sie geben Ökolandwirten damit passende Fütterungs- und Haltungskonzepte für die biologische Putenmast an die Hand.

Zitat:

"Die Ergebnisse waren in ihrer Eindeutigkeit selbst für uns überraschend: Puten, die ins Freie konnten, waren im Vergleich zu Tieren ohne Auslauf vitaler und gesünder und haben deutlich mehr an Gewicht zugelegt – obwohl alle Tiere die gleiche Biofuttermischung bekamen. Damit konnten die Puten offenbar durch die zusätzliche Aufnahme von Gras, Klee, Würmern und Insekten die Nachteile der Biofuttermischung gegenüber konventionellem Futter, bei dem synthetische Aminosäuren erlaubt sind, weitgehend ausgleichen. Der Auslauf ist also nicht nur aus Gründen einer artgerechten Haltung sinnvoll, sondern auch weil er die Mastleistung sowie den Schlachtkörperwert verbessert", sagt Prof. Dr. Gerhard Bellof vom Fachbereich Land- und Ernährungswirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan.

Link zur Studie: "Ökologische Putenmast: Abstimmung von Genotyp, Haltung und Fütterung"

Quelle: Themendienst des Fachbeirats für den ökologischen Landbau, Ausgabe 11/2010

Weitere Informationen

Kontakt

Prof. Dr. Gerhard Bellof

Fachhochschule Weihenstephan
Fachbereich Land- und Ernährungswirtschaft

Am Hofgarten 1
85350 Freising

Tel.: 08161 - 715065
E-Mail: gerhard.bellof@fh-weihenstephan.de

Abonnieren Sie den Ökolandbau NRW-Newsletter

Die obenstehende Einwilligungserklärung kann jederzeit formlos gegenüber dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Schwannstraße 3, 40476 Düsseldorf, (E-Mail: Poststelle@mulnv.nrw.de) widerrufen werden: Die von Ihnen auf dieser Seite angegebenen personenbezogenen Daten (zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse, Anschrift usw.) werden vertraulich und nur zur Versendung der von Ihnen abonnierten Newsletter des Ministeriums per E-Mail verwendet. Ihre Daten werden ausschließlich auf dem Server des Landesbetriebs Information und Technik NRW gespeichert. Das Abonnement kann von Ihnen auf dieser Seite jederzeit mit sofortiger Wirkung beendet werden. Ihre Daten werden dann unverzüglich gelöscht.


Vom Newsletter abmelden...