Aktueller Inhalt:

Mobilställe am deutschen Markt – Stand Mai 2017

06.02.2017

Dachten Geflügelhalter und Insider der Branche noch vor wenigen Jahren, mobile Geflügelställe seien nur ein vorübergehender Trend, setzt sich das Interesse und der Bedarf vor allem beim klassischen Direktvermarkter weiterhin und stetig wachsend fort. In den Jahren ab 2000 entwickelte sich zunächst vor allem im Biobereich die Nachfrage nach mobilen Stallsystemen für Geflügel. Hintergrund war in diesem Produktionssegment der Wunsch, ein praktikables System zu finden, um Überweidung und punktuell höheren Nährstoffeintrag im stallnahen Bereich zu vermeiden. Zunächst wurden diese Ambitionen von konventionell wirtschaftenden Betrieben, vor allem vor dem Hintergrund von Hygiene und Praktikabilität, überwiegend kritisch beäugt.

Jedoch steigt seit einigen Jahren nun auch in kleineren, konventionell vermarktenden Betrieben die Nachfrage nach diesen Systemen. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass die herkömmliche Käfighaltung im Jahre 2010 endgültig verboten wurde.

Vor allem Selbstvermarkter mit kleineren Herdengrößen standen vor der Herausforderung, sich Gedanken über die künftige Produktionsform machen zu müssen, wenn sie weiterhin eigene Eier anbieten wollten. Im Bereich der Freilandeierproduktion waren die am Markt vorhandenen Mobilstallsysteme, die zunächst von zwei Firmen seriell in verschiedenen Größenordnungen angeboten wurden, plötzlich eine akzeptable Option. Hinzu kam der nicht von der Hand zu weisende Werbeeffekt, die ein solch mobiler Stall auf einer Hof nahen Weidefläche zweifelsfrei auf potentielle Hofladenkunden hat.

Während in den ersten 13 Jahren ab der Jahrtausendwende der Mobilstallmarkt ausschließlich von den zwei Firmen Wördekemper Kollenberg & Co. KG aus NRW und Iris Weiland e.K. bedient wurde, sahen mittlerweile weitere Anbieter einen Markt für sich  und wagten den Einstieg. Heute gibt es mit den Firmen Rowa-Stalleinrichtung, farmermobil GmbH und Hofgut Martinsberg weitere Anbieterfirmen mit eigenen Mobilstallkonzepten. Alle fünf Anbieter bieten Stalleinheiten für unterschiedlichste Bestandsgrößen an und haben damit auf individuelle Kundenwünsche am Markt reagiert. Auch die Firma Big Dutchman bietet mittlerweile in Deutschland einen mobilen Tunnelstall auf Kufen an, der zuvor ausschließlich im Ausland vermarktetet wurde.

 
Der fahrbare Hühnerstall - keine neue Erfindung!


Insgesamt ist der fahrbare Hühnerstall keine Erfindung der Neuzeit, ihn gab es in einfacher Form bereits vor mehr als 80 Jahren. Da die wirtschaftliche Lage zwischen den beiden Weltkriegen sehr angespannt war, mussten die Menschen sparsam mit allen Ressourcen umgehen, also auch mit Geflügelfutter. Damals kam die Idee der fahrbaren Geflügelwagen auf. Um 1930, der Blütezeit dieser Wagen, wurde das Korn auf den Getreidefeldern noch mit Mähbindern geerntet und von Hand zu Garben gebunden, die drei bis acht Tage auf den Feldern stehen blieben. Unmittelbar nachdem das Feld abgeräumt war, wurde das Geflügel – vorwiegend Junghennen in der Aufzucht – in Geflügelwagen auf die Stoppelfelder gebracht. Die Tiere fraßen die während der Ernte verloren gegangenen Körner, auf diese Weise wurde Futter gespart. Auch hier wurde der Standort, angepasst ans Futterangebot mehr, oder weniger häufig gewechselt. Außerhalb der Erntezeit kamen die Wagen auch auf Grünlandflächen zum Einsatz, gezogen wurden sie zunächst mit Pferden, später dann mit Traktoren.

 

Interessant ist hierbei folgende, aus der Beratung überlieferte Beobachtung: in einer Gutsgeflügelzucht wurden 60 Junghennen im Alter von 10 Wochen in einem Geflügelwagen auf die Stoppelfelder gefahren während weitere 60 Tiere aus der identischen Aufzucht auf dem Gutshof verblieben und dort gut genährt wurden. Im September bekamen die auf dem Gutshof gehaltenen Hennen rote Kämme und fingen bald an zu legen. Die Tiere waren aber klein und nicht gut entwickelt. Dagegen sahen die im Geflügelwagen gehaltenen Hennen aus wie Tiere einer anderen Rasse: robust, kräftig, kleine Kämme und noch in der Entwicklung begriffen. Diese Hennen waren noch lange nicht am Legen. Im November änderte sich plötzlich das Bild. Die Gutshof-Hennen ließen mit dem Legen nach, kamen zuerst in die Hals- und einen Monat später sogar in die Vollmauser. Von der Statur her waren sie klein und zierlich geblieben. Die gut entwickelten Geschwister aus dem Geflügelwagen hatten zwar verzögert erst im November mit dem Legen begonnen, lieferten aber den ganzen Winter über Eier. Optisch konnte man während der gesamten Haltungsdauer ohne Mühe feststellen, aus welcher Gruppe ein einzelnes Tier stammte.

Erinnerungen der Geflügelberaterin Edelgard Freiin von Gloeden (*1930 – †2012)

Wördekemper Kollenberg GmbH & Co. KG

Die Modelle der Firma Wördekemper Kollenberg GmbH & Co. KG sind Ställe, welche i.d.R. auf Stahlträgerkufen mittels Traktor auf einer Fläche in Längsrichtung verzogen werden. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, einige Modelle mit Rädern auszustatten. In den WK-Ställen wird überwiegend ohne feste Bodenplatte gearbeitet. Nach Versetzen des Stalles wird der liegengebliebene Kot mittels Traktor abgeräumt und die Fläche neu eingesät. Verschiedene Kunden arbeiten mit mindestens zwei festen Betonplatten, zwischen denen dann der Stall hin und her gezogen wird. Während im Bereich der Geflügelfleischproduktion mit einfacher Einstreu auf dem Natur- oder Betonboden gearbeitet wird, unterlagen die Stalleinheiten im Legehennenbereich verschiedensten Entwicklungen. Das Kotgrubensystem mit Futter- und Wasserversorgung befindet sich zumeist in der Mitte der Halle, es steht ebenfalls auf Stahlkufen und ist mit der eigentlichen Halle fest verbunden. Im Laufe der Jahre kamen auch mehretagige Bodenhaltungssysteme zum Einsatz und haben sich gut bewährt. Auch in Bezug auf Kaltscharrraumforderungen (KSR) hat sich die Firma einiges einfallen lassen, das favorisierte Modell ist bei den Legehennen ein in Längsrichtung angehängter KSR. Die Futterbevorratung solcher Ställe geschieht über Silos, die auf den Kufen gleich mitfahren wenn der Stall versetzt wird. Photovoltaikanlagen sorgen für die notwendige Stromversorgung.

Mit Ställen von 4 und 8 Metern Breite sowie 8 bis 24 Meter Länge ist für jeden Kundenwunsch etwas im Angebot. Die acht verschiedenen Stallgrößen fassen je nach gesetzlich vorgeschriebenen Grundlagen bzgl. Besatzdichten sowie Einrichtungsstatus Tierbestände von 190 bis 1440 Legehennen nach Ökostandards und 280 bis 2000 Tiere nach konventionellen Produktions-bedingungen.

Die Stallplatzkosten beim seriellen Stall ohne individuelle Extraausstattungen belaufen sich im Legehennenbereich – in Abhängigkeit von der Größe – zwischen ca. 75 - 128 Euro im Bio- und ca. 50 - 70 Euro im konventionellen Bereich. Obwohl gerade auf dem Biosektor die Nachfrage nach mobilen Stallsystemen ungebremst ist, gibt die Firma Wördekemper an, dass 60 – 70 % ihrer Kunden mittlerweile konventionelle Betriebe sind.

Fa. Stallbau Iris Weiland e.K.

Die Firma Stallbau Iris Weiland e.K. entwickelt, fertigt und vertreibt seit 2002 das "Hühnermobil" in mittlerweile vier verschiedenen Größen. Hier finden 225 – 1200 Ökolegehennen oder 250 – 1400 konventionelle Hennen eine Unterkunft. Alle Modelle (außer dem Hühnermobil 225) verfügen über automatische Fütterungen und hydraulische Entmistungsbänder, im 1200er Stall ist auf Wunsch ein automatisiertes Einstreunest möglich. Bei der Ausgestaltung der Mobilställe flossen viele ethologische Überlegungen mit ein, mit Dinkelspelzen eingestreute Nester zum Beispiel tragen nach Meinung von Iris Weiland so zum Wohlbefinden der Legehennen und zur Vorbeugung von Kloakenkannibalismus bei. Der Stall mit trockener Einstreu auf geschlossener Bodenplatte fährt auf Rädern und ist durch die autarke Futter-, Wasser- und Stromversorgung vollmobil einsetzbar. Dies ermöglicht ein einfaches Versetzen des Stalls in wenigen Minuten. Dabei wird frühmorgens der Stall, inklusive der Hennen, mittels Traktor hydraulisch angehoben, an den neuen Standort gefahren und wieder abgesenkt. Die seriellen Legehennenställe kosten ohne Extraausstattungen je nach Modell 125 – 161 Euro je Hennenplatz im Ökobereich und 109 – 137 Euro im konventionellen Bereich (bei einer reduzierten Belegung von 7 Tieren pro qm Bewegungsfläche). Im Modell "Kombistall" können je nach Bedarf des Landwirts 350 Legehennen oder 499 Masthähnchen (konv.) gehalten werden.

Fa. ROWA-Stalleinrichtung

Die Firma ROWA-Stalleinrichtung ging 2012 mit ihrem ersten Model ROWA Mobil 540/900 auf den Markt. Es wurde eigens ein neues Chassis entwickelt um zusätzlich Stabilität ins Fahrzeug zu bringen. Mittlerweile ist die Bandbreite der zu erwerbenden Mobilstallgrößen auf sechs Legehennen- und drei Hähnchenmobile in verschiedenen Größenordnungen angewachsen. Damit ist ROWA auf verschiedenste Kundenwünsche eingegangen. Alle neun Fahrzeuge haben eine TÜV-Zulassung und können über Straßen transportiert werden. Sie können nach Anlieferung sofort in Betrieb genommen werden. Die seriell mit Kaltscharrbereich ausgerüsteten Fahrzeuge sind bei Bedarf jederzeit mit einsetzbaren, durchsichtige Doppelstegplatten in massiv gebauten, verzinkten Rahmen auszuliefern. Diese bieten extra viel Tageslicht im Kaltscharrbereich und sorgen bei ungünstigen Witterungsbedingungen wie Regen, Schnee, starkem Wind und Kälte für Schutz. Alle Modelle von ROWA sind individuell justierbar und können in hängigem Gelände horizontal und vertikal mit Hilfe von stabilen Abstellstützen ausgerichtet werden. Optional können ein Alarmsystem (welches bei Stromausfall über Mobilfunk den Betreiber alarmiert), Solaranlage und mobile Futtersilos* erworben werden. Alle Ställe werden mit unterschiedlichem Technisierungsgrad ausgeliefert, es sind einfache Bodenhaltungssysteme verbaut. Ausschließlich im ROWA 900 ist eine mehr etagige Voliere verbaut, in diesem Modell ist alles automatisiert. So finden zwischen 24 und 919 konventionelle Hennen zu Tierplatzpreisen von 94 - 146 Euro und 16 bis 731 ökologische Hennen nach EU-Öko-VO zu Tierplatzpreisen von 118 bis 149 Euro einen Platz.
* nicht in Hennenplatzkosten enthalten

Bei den Hähnchen ("Flotter Hahn 100, 215 u. 350") sind bei max. 1,89 kg Lebendgewicht ökologisch 276 bis 494 Tiere je Stall möglich, der Tierplatz beläuft sich dann auf 39 bis 70 Euro. Für die Mobilstall Modelle "Flotter Hahn 100, 215 und 350" werden im konventionellen Betrieb Tierbesätze von 302 bis 543 Tieren im Stall angegeben, hier ist die individuelle Mastdauer zu berücksichtigen. Die Kosten pro Tierplatz belaufen sich dann von 36 bis 56 Euro. Auch für die Mastställe bietet ROWA automatisiert Fütterungen, LED Beleuchtungen, mobile Silos, Solaranlagen und Ventilationssystem an*.
* nicht in Hähnchenplatzkosten enthalten

Fa. Big Dutchman

Die Firma Big Dutchman bietet seit einiger Zeit den Stall NATURA Camp an. Dies ist ein serieller Mobilstall mit fertig montierter Einrichtung für 1.000 Bio-Legehennen oder 1223 konventionellen Hennen. Der Stall ist 6,58 x 20,90 Meter groß und seriell mit einer NATURA Step-Voliere ausgerüstet. Der Mobilstall NATURA Camp ist mit einem geschlossenen Boden ausgestattet. Die Fortbewegung des Stalles geschieht auf Stahlkufen unter dem Stallboden, mit einer Seilwinde wird der Stall mitsamt Silo von einem Standort zum anderen gezogen. Nach jedem Standortwechsel brauchen nur noch Strom und Wasser angeschlossen werden. Als Stromleistung für die Technik wird 230/380 Volt 3 Phasen Drehstrom benötigt, dieser sorgt für den reibungslosen Ablauf der automatischen Fütterung, Eiersammlung und Entmistung. Im Stall ist ein Klima- und Produktionscomputer installiert, mit der zusätzlich zu erwerbenden Software BigFarmNet ist eine Fernüberwachung via Handy bzw. Tablet per App problemlos möglich. Außerdem ist eine Alarmmeldung installiert, welche bei Störungen ebenfalls auf das Handy des Betreibers meldet. Der Hennenplatz liegt bei Ökohennen bei ca. 110 Euro, der konventionelle Platz kostet ca. 90 Euro.

Fa. farmermobil

2015 ging die Firma farmermobil mit ihrer Serie der mobilen Legehennenställe "fm 380" bis "fm 1000" mit 380 – 1000 Hennenplätzen (Ökoplätze) in Produktion. Der Mittelteil des Legehennenstalles ist auf einem Fahrwerk fest verbaut. In ihm befinden sich die Haltungseinrichtungen Futter, Wasser, Nester und Sitzstangen für die Tiere in verschiedenen Ebenen. An den beiden Seiten angehängt sind Scharrräume in Modulbauweise, welche einen festen Boden haben und quasi am Hauptstall mitschweben. Auf der späteren Auslauffläche ist die komplette Einheit versetzbar. Zum Transport über öffentliche Verkehrswege werden die Module auseinander gekoppelt, d.h. die Scharräume abgehangen. Als Besonderheit kann der Stallcomputer Störmeldungen des Mobilstalles an ein Mobiltelefon senden. In naher Zukunft wird die Bedienung der Steuerung, egal wo der Betriebsleiter sich dann gerade befindet, über eine App auf einem Mobiltelefon oder Tablet möglich sein.

Die Firma gibt an, dass Sie tendenziell vom Markt mehr Nachfrage nach den größeren Einheiten hat. Für die kleineren Tierplatzeinheiten gibt es seit 2016 zwei neue Modelle "starter" und "mini" im Programm. Der Tierplatzpreis für Öko- Legehennen liegt in der seriellen Ausgabe der fünf verschiedenen Größen zwischen ca. 110 und 168 Euro und im konventionellen Bereich zwischen ca. 77 und 120 Euro netto.

Zusätzlich zu ihren seriellen Legehennenställen hat farmermobil auch mobile Hähnchenställe in ihrem Programm. Hier ging das Unternehmen zunächst auf Kundenanfragen nach kleineren Einheiten ein, die sich vorrangig im Bereich von 200 Tierplätzen nach Ökovorgaben bewegte. Vor allem selbst vermarktende Betriebe mit kleineren Hofläden gaben dies als praktikable Größe an, um aus einem solchen Bestand ab Schlachtreife drei Wochen hintereinander schlachten zu können.

Fa. Fienhage

 Die Firma Fienhage Poultry-Solutions GmbH aus Lutten hat seit einigen Jahren Mobilställe in drei verschiedenen Größen im Programm. Die Tierzahlen betragen bei konventioneller Haltung von 880 Tieren – 1715 Tieren. Bei Bio Haltung beträgt die Tierzahl zwischen 600 – 1140 Tiere. Die Ställe sind seriell mit einer Fienhage Easy 100 Voliere ausgestattet. Futter, Wasser, Nester und Sitzstangen sind hierbei auf mehreren Ebenen vorhanden.

Das mittige Eiersammelband sorgt dafür, dass die Eier sauber und geschützt sind. Die Eier werden auf Handsammeltische in den Vorraum gefördert. Der großzügig gestaltete, 5 m breite Scharraum ist mit einer geschlossenen Bodenplatte versehen. Die Außenhülle des Stalls besteht aus 60 mm starken farbbeschichteten Sandwichplatten und ist dadurch über viele Jahre hinweg witterungsbeständig.

Der Mobilstall kann durch seine vier großvolumigen Reifen einfach per Traktor versetzt werden. Der Stall ist mit vier hydraulisch verstellbaren Stützen ausgestattet und kann dadurch perfekt ausgerichtet werden. Die Beleuchtung im Stall erfolgt mittels LED-Technologie an der Decke, in- und unterhalb der Voliere.

Fütterung, Nestaustrieb, Auslaufluken und Entmistung erfolgen voll automatisch. Die Auslauföffnungen können je nach Kundenwunsch seitlich oder nach unten eingebaut werden. Der Mobilstall ist mit einem Klima- und Geflügelcomputer ausgestattet und kann auf Kundenwunsch auch bequem über das Handy fernüberwacht werden. Ein Alarmgerät kann im Störungsfall ebenfalls Meldung auf das Smartphone geben, sodass eine dem heutigen Stand der Technik entsprechende Überwachung in Echtzeit auf einem bequemen Weg gewährleistet werden kann.

Der Preis pro Tierplatz liegt je nach Stallgröße zwischen ca. 100 – 120 Euro bei konventioneller Legehennenhaltung. Im Ökobereich liegt der Preis pro Hennenplatz zwischen ca. 140 – 160 Euro.

 

Hofgut Martinsberg

Ein der Firma farmermobil ähnliches Konzept hat das Hofgut Martinsberg bereits Jahre zuvor entwickelt, jeder Stall besteht aus drei Modulen, die einzeln bewegt und anschließend zusammengekoppelt ein Gebäude ergeben. Die Module sind straßentauglich und können somit einfach mit einem Schlepper über normale Feldwege und Straßen fortbewegt werden. Auch dieser Stall soll in Serie gehen, ersten Schätzungen zufolge könnte der Stall zu einem Hennenplatz-Preis von 125 – 130 Euro auf den Markt gelangen.

Eigenlösungen von Landwirten

Neben den am Markt bereits tätigen Firmen hat sich der ein oder andere Landwirt Gedanken über eigene, für seinen Betrieb passende Lösungen in Bezug auf Mobilstallsysteme gemacht.

Mobilstall Leiders

Einer davon ist Christoph Leiders, Biolandwirt in NRW der sich – neben mittlerweile sechs Weiland-Mobilställen für Legehennen – für den Bereich der Geflügelfleischproduktion ein eigenes Stallkonzept entwickelte. Die nur 1,70 Meter hohen "Leidersmodelle" lässt er im Lohn bauen, sechs Stück stehen mittlerweile auf seinen Grünflächen im Blickfeld des Hofladens, auf 3 x 4,50 Metern Grundfläche finden 170 – 180 Hähnchen je Hütte Platz. Die jeweilige Wasserversorgung wurde innovativ gelöst, ein unmittelbar unter der Decke angebrachtes Wasserrohrsystem fasst jeweils 250 Liter und bespeist die Hängetränken. Dieser Vorrat wird regelmäßig aufgefüllt. Die relativ kleinen Stalleinheiten sind mit aufwändiger Technik wie zum Beispiel automatisch schließenden Auslaufklappen ausgestattet. Versetzt werden die Hütten nach Leerung einfach mit dem Frontlader des Traktors. Die Kosten je "Leidersmodell" betragen 5.000 Euro, der Masthähnchenplatz liegt somit bei 27,80 Euro.

Mobilstall Andresen

In Schleswig-Holstein hat das Bio-Landwirtsehepaar Babette und Claus-Jürgen Andresen  ihren sogenannten "Hühner Camper" entwickelt. Drei dieser mobilen Stalleinheiten betreiben sie auf eigenen Flächen, jeder Stall ist 8 Meter breit und 22 Meter lang. Je Stalleinheit finden 1.500 Legehennen Platz, welche in einem mehretagigen Bodenhaltungssystem der Fa. Volito leben.

Der 30 Tonnen schwere Stall steht auf Stelzen und wird per LKW-Auflieger umgesetzt. Der Raum unter dem Hühner Camper dient den Hennen als Kaltscharrraum. Die Stallplatzkosten beziffert der Betriebsleiter mit 100 Euro je Hennenplatz nach Bioland-Richtlinien.

Mobilstall Stolze

In Niedersachsen hat sich Bioland-Betriebsinhaber Hendrik Stolze im Raum Hannover einen eigenen, mobilen Masthähnchenstall für seine betriebsindividuellen Zwecke entwickelt. Der 3,5 x 6 Meter große Stall und 3,5 Tonnen schwere Stall wird mittels Greifhaken auf einen Containerauflieger gezogen und dann mit einem Traktor zum neuen Standort gefahren. Die Entmistung wurde recht findig über eine Klappe am unteren, hinteren Stallende gelöst. Wird diese entriegelt und der Stall mit dem Greifarm angewinkelt, rutscht die Stalleinstreu am hinteren Stallende über die gesamte Breite hinweg einfach heraus. Innen ist der Stall mit einem selbstgebauten Holzsilo ausgestattet, welches über Siloanschlussrohre von außen befüllt werden kann. Die Stromversorgung erfolgt über ein Solarmodul, die Wasserversorgung über einen per Traktor angefahrenen Vorratstank. Im Ziel sollten 2013 etwa ein Dutzend dieser Ställe gebaut und im Betrieb eingesetzt sein, sie decken die Menge ab, die er für seine Selbstvermarktung benötigt. Die Kosten seines Stalles werden von Hendrik Stolze mit 7.500 – 8.000 Euro beziffert, der Tierplatz in diesem Stall kostet zirka 52 Euro.

Mobilstall Vierfelderhof Gatow

Im Raum Berlin hat sich ebenfalls ein Betrieb Gedanken über eine Nutzung seiner Flächen mittels mobiler Ställe gemacht. Der Vierfelderhof Gatow liegt im Berliner Stadtteil Spandau, seine Flächen zum größten Teil im Landschaftsschutzgebiet Gatow / Kladow. Bewirtschaftet wird er von der hessischen Jokel-Stiftung unter dem Naturlandsiegel, Hauptbetriebszweige sind der Anbau von Feldgemüse und Kartoffeln sowie Produktion von Eiern. Als Biobetrieb ist es der Stiftung wichtig, die Grundsätze und Werte ländlichen Lebens zu erhalten und zu fördern. Da im Landschaftsschutzgebiet Auflagen gemäß keine festen Stallungen in Frage kamen, wurde auch hier ein eigenes Mobilstallkonzept entwickelt. Mit einfachsten Mitteln wurden 3 x 3 Meter große Ställe gebaut und auf fahrbaren Heuwagenanhängern aufgesetzt, sie bieten jeweils 54 Legehennen Unterkunft. Versetzt werden die Ställe abhängig vom Weideaufwuchs ca. alle drei Wochen durch Anhängen des Wagens an einem Traktor. Drei dieser Ställe betreibt der Vierfelderhof mittlerweile, die Kosten werden vom Betriebsleiter mit 1500 Euro je Stall bzw. 27 Euro je Tierplatz beziffert.

 

Mobilstall Mölders

In Barlo bei Bocholt hat das Landwirtsehepaar Silvia  und Martin Mölders  in Eigeninitiative einen alten Bauwagen umgebaut, um dort das "Barloer Wiesenei" zu produzieren. Für 125 Legehennen mit fünf Hähnen wurde im 2,30 x 6,85 Meter großen Innenraum des Bauwagens eine Kotgrube mit Sitzstangen und zwei Familiennester gebaut. Die bereits vorher vorhandenen Fenster sorgen für eine gute Ausleuchtung im Stall, an den kürzeren Wintertagen wird das schwindende Tageslicht mit künstlicher Beleuchtung ergänzt. Die Fütterung erfolgt über vier Rundautomaten, der Nippelstrang wird über einen 80-Liter-Vorratsbehälter gespeist. Im Sommer hängt dieser dauerhaft an einem Gartenschlauch, in Frostperioden wird der Behälter alle 3 – 4 Tage manuell befüllt. Der Bauwagen wird alle zwei Wochen mit dem Traktor umgesetzt. Da der Hofladen sich noch im Aufbau befindet, werden die Eier momentan in einer eigens dafür aufgebauten Gartenhütte unter einem Birnbaum zur Selbstbedienung bereitgestellt. Die Nachfrage ist gut, spätestens im Frühjahr muss mit Ladeneröffnung der zweite Bauwagen in derselben Größe her. Da der Bauwagen bereits vorher im Betrieb ungenutzt herumstand, sind die Kosten des einzelnen Tierplatzes ausschließlich durch die Umbaumaßnahmen zu beziffern, er beläuft sich auf 24 Euro.

Fazit

Insgesamt zeichnet sich ab, dass es sich beim Interesse an den mobilen Stallsystemen nicht um einen vorrübergehenden Trend handelt.  Mobile Ställe sind in jedem Fall aufwändiger zu betreiben, als stationäre Ställe und bezogen auf die Tierplatzkosten, zumindest im Vergleich zu den großen Anlagen, auch z.T. deutlich teurer.

Die Gründe für die Entwicklung dieser Systeme in den letzten 15 Jahren liegen auf der Hand: Beanspruchung durch Scharren und Picken belastet den stallnahen Bereich so sehr, dass er nach wenigen Tagen frei von Bewuchs ist und sich nur dann wieder erholen kann, wenn er nicht dauerhalt der Beanspruchung durch die Tiere ausgesetzt ist. Außerdem baut sich im stallnahen Bereich eine zunehmende Parasitenproblematik auf, die durch Bodenverdichtung, Pfützenbildung und Verschlammung von übernutzten Ausläufen befördert wird. Je nach Bauart des Stalles wird zwischen voll- oder teilmobilen Stallsystemen unterschieden.

Vollmobile Ställe verfügen über eine geschlossene Bodenplatte und werden auf Rädern innerhalb weniger Minuten auf ein neues Stück auf der Weide versetzt. Durch entsprechendes Versatz-Management in Abhängigkeit zum Weidezustand während der Vegetationszeit wird erreicht, dass sich der Grünaufwuchs des stallnahen Bereiches innerhalb weniger Wochen vollständig erholen kann. Die von den Hühnern dort ausgeschiedenen Nährstoffe werden durch die Wurzeln der Pflanzen aufgenommen. Auf diese Weise findet weder eine Überdüngung des Bodens, noch eine Auswaschung von Nährstoffen in untere Bodenschichten oder eine übermäßige Anreicherung von Parasiten findet statt.

Vollmobile Ställe mit Bodenplatte und Rädern werden zumeist autark von Strom- und Wasserversorgungen flexibel in der Fruchtfolge eingesetzt. Baulich stellt die hohe Mobilität erhöhte Anforderungen an den Stall. Hierdurch begründen sich in der Regel höhere Hennenplatzkosten im Vergleich zu teilmobilen Systemen.

Teilmobile Systeme mit und ohne eine Bodenplatte, häufig Kufenställe, werden bauartbedingt deutlich seltener versetzt. Der Boden unter und im stallnahen Bereich der Modelle ohne Bodenplatte wird nach dem Versetzen vom Kot und Einstreu gereinigt und neu eingesät. Eine übermäßige Parasitenanreicherung kann mit diesem System in der Regel vermieden werden. Die Nährstoffeinträge sind geringer als in stationären Systemen.

 

 

Baurechtliche Einordnung:

Grundsätzlich sind die Mobilstallsysteme nach deutschem Baugesetzbuch genehmigungspflichtig, da die Ausführungen der bekannten Hersteller i.d.R. größer als 30 Kubikmeter umbauter Raum sind. Der Ausnahmetatbestand der max. Firsthöhe von 4 m greift nicht, da die Geflügelställe nicht als „Unterstände für den vorübergehenden Schutz“ angesehen werden können. Eine Ausnahme von der Baugenehmigungspflicht kann gewährt werden, wenn sichergestellt ist, dass ein Mobilstall nicht länger als 3 Monate an der gleichen Stelle steht. Dabei handelt es sich um eine „Kann-Bestimmung“ und das Verschieben des Stalles darf nicht nur Alibifunktion haben, d.h. nicht nur um wenige Meter erfolgen. Zu diesem Tatbestand gibt es laufende Rechtsprechung. Die Auslegung der Bauordnungsämter zur Genehmigungsverpflichtung ist bundesweit sehr uneinheitlich. Bedauerlicherweise gibt es keine einheitlichen Regelungen, wie ein mobiler Geflügelstall bzgl. der o.g. „Kann-Bestimmung“ baurechtlich zu beurteilen ist. So gibt es beispielsweise in NRW sowie auch in den meisten anderen Bundesländern immer wieder unterschiedlichste Sichtweisen und Auslegungsweisen bei den jeweils zuständigen Baubehörden. Einige Bundesländer wie Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern haben bereits recht pragmatische Lösungen gefunden, Niedersachsen arbeitet derzeit ebenfalls an Vereinfachungen bzgl. des Betreibens mobiler Geflügelställe. Alles Ansätze, zumindest im jeweiligen Bundesland eine einheitliche Auslegungsweise zu verabschieden, was Mobilstallbetreibern und Bauämtern gleichermaßen den Einstieg und Durchblick bzgl. der Materie ermöglicht.

In nicht benannten Bundesländern ist jedoch die Praxis allgemein eine andere und die Verwirrung mitunter groß. Während einige Kreise diese alternative Haltungsform von Geflügel überaus begrüßen und als Baugenehmigungsfrei einstufen, nehmen es andere Kreise oder auch einzelne Sachbearbeiter mit der Auslegung des Genehmigungsrechtes mehr als genau. Dies stellt investitionswillige Landwirte bzgl. dieser eher kleineren, aber vom Tierplatz her recht kostspieligen Einheiten mitunter vor Herausforderungen, die zunächst bei Entscheidung für eine solche Investition nicht im Ansatz erahnt wurden. Auf diese Weise brauchen einzelne Landwirte teilweise starke Nerven, um die vom Verbraucher gewünschte regionale Erzeugung von Lebensmitteln – in diesem Fall das Ei – anzugehen.

So führt die gesetzliche Regelungswut zuweilen dazu, dass der geplante Eigenumbau eines ehemals auf öffentlichen Straßen bewegten Bauwagens zu einem Hühnerstall für unter 150 Hennen Auflagen durch die Genehmigungsbehörde zur Folge hat, die sich der Landwirt vorher in seinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt hätte. Eigens eingeforderte Bescheinigungen von Architekten, Fahrzeugbauern und Statikern sollen dann der Genehmigungsbehörde belegen, dass das Gefährt unter der Last von Kotgrube aus Plastikrosten, Hühnern und einigen wenigen Futterautomaten nicht zusammenbricht. Das kostenpflichtige Eintragen einer Baulast auf dem Flurstück, auf dem der Hühnerwagen künftig bewegt werden soll, kann auch eine dieser Hürden sein, die mit Geduld genommen werden muss. Ein ebenfalls öfter auftauchendes Problem scheint zu sein, dass Bauämter teilweise nicht wissen, wie sie mit dem beweglichen Objekt umgehen sollen, wurden doch bislang nur Pläne von bauwilligen Landwirten eingereicht, wo ein festes, unbewegliches Stallgebäude dauerhaft an einer Stelle steht. Eingeforderte Skizzen bis hin zu Plänen, zu welchem Zeitpunkt der Mobilstall später wo in besagter Fläche stehen wird, sorgen für Unverständnis bei den auf regionale Erzeugung ausgelegten, landwirtschaftlichen Betrieben. Hier wird einmal mehr deutlich, wie weit Theorie und Praxis auseinander liegen können, denn jeder verantwortungsvolle Landwirt und Mobilstallbetreiber wird sein Management nach guter, fachlicher Praxis ausrichten. Es ist mehr als vernünftig und liegt im betrieblichen Eigeninteresse, seine Entscheidungen zum Versetzen des Stalles am Zustand der Weide festzumachen, welche wiederum vom individuellen Aktivitätsgeschehen der jeweiligen Geflügelherde abhängig ist. Die Verwunderung manch eines regionalen Lebensmittelproduzenten ist vor dem Hintergrund eines solchen bürokratischen Hürdenlaufs umso mehr nachvollziehbar, als dass Verbraucher, Tierschützer und oft auch politische Ausrichtung diese Haltungen vor dem Hintergrund von heute eingefordertem Tierwohl plus Aufwuchs schonender Bewirtschaftung eindeutig begrüßen und auch wünschen.

Jutta van der Linde, Ökoteam Landwirtschaftskammer NRW

Hinweise zu Tabelle und Text:

  1. Bei den angegebenen Tierplatzzahlen handelt es sich um Angaben der Stallbaufirmen, Stand Januar 2017.
  2. Die im vorangegangenen Text beschriebenen Stallsysteme können in ihrer Funktionalität nur ansatzweise beschrieben werden. Bauliche Veränderungen / Verbesserungen sind in der Folgezeit möglich.
  3. k.A. => bei einigen Modellen sind genaue Angaben schwierig und von individuellen Faktoren abhängig, sie sollten ebenfalls im persönlichen Gespräch mit den Firmen hinterfragt werden.
  4. Sie finden im Anschluss die Kontaktdaten der Firmen, um im persönlichen Gespräch weitere Einzelheiten zu erfragen.
  5. Bei den angegebenen Tierplatzzahlen ist bei Kauf im Beratungsgespräch darauf zu achten, ob es sich um Ställe mit "integriertem Kaltscharraum" handelt. Das Handling eines solchen Stalles ist entsprechend zu berücksichtigen.

Firmen

Wördekemper Kollenberg GmbH & Co. KG
Schellertstraße 115
33397 Rietberg
Tel.: 05244 7151
E-Mail:  info@wk-direkt.com
Internet: www.wk-direkt.com oder www.mobilstall.de

Stallbau Iris Weiland e.K.
Hilberlachestraße 8
37242 Bad Sooden – Allendorf
Tel.: 05652 919 380
E-Mail:  i.weiland@huehnermobil.de
Internet: www.huehnermobil.de 

ROWA Stalleinrichtung GmbH & Co. KG
Maschweg 54
49324 Melle
Tel.: 05422 926 063
E-Mail:  info@rowa-stalleinrichtung.de 
Internet: www.rowa-mobilstall.de

NATURA Camp
Big Dutchman International GmbH
Auf der Lage 2
49377 Vechta-Calveslage
Tel.: 04447 801 4220 (Ansprechpartner: Frank Möllering)
E-Mail:   fmoellering@bigdutchman.de
Internet: www.mobilstall.info

farmermobil GmbH
Zum Hagenbach 5
48366 Laer
Tel.: 02554 916 810 / 0170 833 5694
E-Mail:  info@farmermobil.de
Internet: www.farmermobil.de

Fienhage Poultry-Solutions GmbH
Vechtaer Strasse 90
49424 Lutten
Tel.: 04441 - 9994 0
Fax: 04441 - 9994 18
email: info@fienhage.com
Internet: www.fienhage.com

Private

Claus-Jürgen & Babette Andresen
Moorredder 24
24884 Selk
Tel.: 04621 373 44
E-Mail:  biolandhof.andresen@googlemail.com
Internet: www.biolandeier.de

Christoph Leiders
Darderhöfe 1a
47877 Willich-Anrath
Tel.: 02156 911 553
E-Mail:  info@stautenhof.de 
Internet: www.stautenhof.de

Hendrik Stolze
An der Kapelle 5  
D-31311 Uetze
Tel.: 05175 2140
E-Mail:  info@bauerstolze.de  
Internet: www.bauerstolze.de

Vierfelderhof Gatow
Groß-Glienicker Weg 30
D-14089 Berlin/Gatow
Tel.: 030 369 9690
E-Mail:  gatow@vierfelderhof.de   
Internet: www.vierfelderhof.de

Familie Mölders
Kotts Stegge 5  
46397 Bocholt
Tel.: 02871 394 27
E-Mail:  S-M.Moelders@t-online.de    
Internet: www.bueffelhof-kragemann.de

Hofgut Martinsberg
Riegelwiese 6
D-72108 Rottenburg
Tel.: 07472 441098
E-Mail:  info@hofgut-martinsberg.de
Internet: www.hofgut-martinsberg.de

 

Gesamter Artikel als PDF (14 Seiten, 3,14 MB)

Quelle: Jutta van der Linde, Ökoteam Landwirtschaftskammer NRW

Weitere Informationen

Jutta van der Linde, Beraterin Ökologische Geflügelhaltung

Kontakt

Jutta van der Linde
Tel.: 02162 370 678
Fax: 02162 2376 19 105
Mobil: 0173 2345 477
E-Mail: jutta.vanderlinde@lwk.nrw.de
Internet: www.landwirtschaftskammer.de

Vom Newsletter abmelden


Zurück...