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Projekt

Alternative Düngestrategien bei Brokkoli und Spinat 2014

Beschreibung

Der Großteil der im Ökoanbau eingesetzten Zukauf-Dünger stammt immer noch aus konventioneller Herkunft, mit allen daraus resultierenden Unwägbarkeiten.In den letzten Jahren rückt die Diskussion in den Betrieben um den Einsatz von Leguminosen-Schnitt als betriebseigener Dünger sehr stark in den Vordergrund. Erste Untersuchungen zeigten vielversprechende Ansätze. Die Landwirtschaftskammer NRW hat in 2013 am Standort Köln-Auweiler einen langjährig angelegten Versuch begonnen, in dem geprüft wird, wie weit sich der Einkauf von Zukaufdünger durch die Verwendung von Leguminosen-Schnitt und Komposten reduzieren lässt. Darüber hinaus wird geprüft, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Düngungsstrategien auf Ertrag, Produktqualität, Bodenfruchtbarkeit, Humusgehalt und Bodenhygiene haben.

Versuchsjahr

2014

Ergebnis

In einem langjährig angelegten Versuch im ökologischen Gemüsebau in Köln-Auweiler wird geprüft, wie weit sich der Einkauf von Zukaufdünger durch die Verwendung von Leguminosen-Schnitt und Komposten reduzieren lässt. Die Düngung mit dem Standard "Haarmehlpellets" (unter Anrechnung von 50% Wirksamkeit) hat den Brokkoli sehr gut ernährt. Die Düngung mit Silage zeigte einen deutlich geringeren Effekt. Hier wurde die jahreswirksame N-Menge vom Brokkoli nur zu 52% genutzt bzw. vermutlich nur zu gut 50% umgesetzt. Die tatsächlich gegebene N-Menge wurde sogar nur zu 25 % genutzt bzw. umgesetzt. Die Kompost-Variante nimmt insofern eine Sonderstellung ein, da hier sehr hohe Kompostgaben erfolgten, mit dem Ziel, dem Boden einen Humus-aufbauenden Impuls zu geben. Im Resultat konnte sich der Brokkoli aus den angebotenen Nährstoffen des Kompostes gleich gut ernähren wie aus der Haarmehlpellets-Variante. Mit der zweiten Kultur Spinat sollte geprüft werden, wieweit eine Versorgung ohne zusätzliche Nachdüngung aus den "Resten" der Brokkoli-Düngung möglich ist. Hier lagen die Spinat-Erträge der Silage-Düngung und der hohen Kompost-Gabe deutlich vor denen der Haarmehlpellets. Die Silage liefert somit über einen langen Zeitraum Stickstoff nach und scheint eher ein Dünger für eine länger stehende Kultur zu sein. Das soll im Folgejahr mit Knollensellerie weiter geprüft werden.

Ergebnisbericht

 Ergebnisbericht als PDF

Ansprechpartner

Herbener, Martin
Aufgaben: Versuchsleitung / Beratung Ökologischer Gartenbau
0221 - 5340-240
0221 - 5340-299
E-Mail: Martin.Herbener@lwk.nrw.de
Telefon: 0221 - 5340-240

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