Am 16. Und am 25. Juni haben auf dem Stautenhof in Willich und dem Biolandhof Vollmer in Rheda-Wiedenbrück zwei Kartoffelsortenführungen für den Öko-Anbau stattgefunden. 32 Sorten plus Betriebssorten konnten die teilnehmenden Berufskolleginnen und -kollegen besichtigen. Dazu gab es eine Einschätzung der aktuellen Saison und es wurden Versuche zur Kupferreduzierung vorgestellt.
Zu zwei Terminen präsentierte die Landwirtschaftskammer NRW jeweils 32 Kartoffelsorten aus den Landessortenversuchen in Willich-Anrath: Hier am 16. Juni - mit Betriebsleiter Christoph Leiders, 2.v.r., vom Stautenhof - auf schwererem Boden sowie am 25. Juni in Rheda-Wiedenbrück auf Sand. Dr. Claudia Hof-Kautz, Versuchsleiterin ökologischer Ackerbau (ganz rechts), führte durchs Sortiment.
Franz-Theo Lintzen, Öko-Ackerbauberater der Landwirtschaftskammer NRW, führte durch die Bestände der jeweiligen Betriebe. Hier konnten der Ansatz und das Wachstum der Betriebssorten überprüft, bewertet sowie aktuelle Handlungsempfehlungen gegeben werden.
Die Sorten - hier im Bild aus Rheda-Wiedenbrück beim Biolandhof der Familie Vollmer - präsentierten sich im Ansatz recht unterschiedlich. Aktuell ist die Krautfäule in den Beständen bereits seit rund einer Woche vorhanden, sodass ein guter Ansatz für den Ökolandbau wichtig ist.
Dr. Claudia Hof-Kautz, Landwirtschaftskammer NRW