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"Nitratproblem lösen, Ökolandbau stärken"

14.07.2020

BÖLW zum Nitratbericht 2020

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), kommentiert den Nitratbericht 2020:

"Immer noch belastet zu viel schädliches Nitrat unsere Böden und Gewässer.

Das wirksamste Instrument gegen viel Dünger im Grundwasser packt die Bundesregierung nach wie vor nicht an: die Tierhaltung an die Fläche zu binden. Damit lässt die Bundesregierung weiter zu, dass Höfe, die bereits wasserschützend wirtschaften, die Probleme ausbaden müssen, die Betriebe verursachen, die zu viele Tiere halten.

Entscheidend ist es deshalb, dass die Bundesregierung mit wirksamen Regeln erreicht, gerade in kritischen Regionen mit zu hohen Viehdichten, weniger Tiere zu halten. Nur mit einem Umbau der Tierhaltung lässt sich das Nitratproblem lösen.

Es gehört zu den Grundlagen der Ökologischen Landwirtschaft, dass nur so viele Tiere auf die Fläche kommen, wie Böden und Gewässer verkraften. Auch Kunstdünger, also synthetischer Stickstoff, ist bei Bio tabu. Beides sind gute Gründe, weshalb so viele Wasserwerke mit Bio-Bauern kooperieren und die Umstellung auf Öko fördern. Ebenso, wie auch die EU das Ziel von 25 % Öko bis 2030 gesetzt hat, um die Überfrachtung von Ökosystemen mit Nitrat und andere Umweltproblem in den Griff zu bekommen."

Wie im Ökolandbau gedüngt wird, lesen Sie auf der BÖLW-Webseite: https://www.boelw.de/themen/pflanze/duengung/.

Quelle: Pressemitteilung Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW), Berlin, 09. Juli 2020

Weitere Informationen


Nitratbericht 2020

(PDF,12 MB, 09.07.2020)

Gemeinsamer Bericht der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie für Ernährung und Landwirtschaft


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