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Artgerechte Kälbermast ohne Antibiotika: Innovative Biobetriebe zeigen, wie es geht

Biologische Kälbermast gilt in der Schweiz als unrentabel. Deshalb verkaufen die meisten Biomilchviehbetriebe ihre Kälber an konventionelle Mäster. Dass die Mast von Kälbern und die Aufzucht von Remonten wirtschaftlich, artgemäss und fast ohne Antibiotika betrieben werden können, zeigen einige Biobetriebe seit Jahren. Ein neues Merkblatt von FiBL, Demeter und Bio Suisse informiert über die innovativen Alternativen.

Nur 16 % der in der Schweiz auf Biobetrieben geborenen Kälber gelangen bisher in den Biokalbfleischmarkt. Ein Viertel der Biokälber, die nicht für die Aufzucht bestimmt sind, kommt schon nach wenigen Tagen zur Mast auf konventionelle Betriebe und wird dort routinemässig mit Antibiotika behandelt.

Teure Biofuttermittel und erschwerende Anforderungen der Fleischbranche machen die biologische Kälbermast nach herkömmlicher Art unwirtschaftlich. Einige Bioproduzentinnen und -produzenten zeigen, dass eine artgerechte und antibiotikaminimierte Mast der Kälber möglich ist. Ihre Systeme zielen in erster Linie darauf ab, einen Betriebswechsel während der immunschwachen Zeit der Kälber zu vermeiden und den Kälbern bestmögliche Entwicklungsbedingungen zu bieten.

FiBL-Forscherinnen haben das tierethologische und immunologische Wissen für eine gesunde Entwicklung der Kälber gesammelt und mit der Rindviehzuchtgruppe des Schweizer Vereins für biologisch-dynamische Landwirtschaft die Erfahrungen der Biobetriebe zu einem Praxisleitfaden aufbereitet. Das neue Merkblatt stellt anhand von Praxisbeispielen erprobte alternative Aufzucht- und Mastsysteme vor und zeigt, worauf bei der Mast der Kälber und der Aufzucht von Mastremonten zu achten ist.

Das 24-seitige Merkblatt ist als Druckversion oder kostenloser Download im FiBL-Shop erhältlich.

Quelle: Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL), 04. Oktober 2017

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