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Jakobskreuzkraut wächst in die Länge

29.05.2026

Jakobskreuzkraut streckt sich derzeit vielerorts deutlich und wird in den Grünlandbeständen sichtbar. Vor der Heuwerbung sollten Flächen jetzt kontrolliert und Einzelpflanzen konsequent entfernt werden. 

Wiesenpippau
Eine Verwechslung mit dem Wiesenpippau ist leicht möglich, dieser ist jedoch nicht giftig. 

Dabei sollte vor allem in Randbereichen geschaut werden. Derzeit ist das Jakobskreuzkraut noch nicht in der Blüte. Eine Verwechslung ist grundsätzlich leicht möglich mit dem aktuell blühenden Wiesenpippau. Die Blüten des Wiesenpippaus bestehen nur aus Zungenblüten und ähneln denen des Löwenzahns. Jakobskreuzkraut besitzt hingegen margeritenähnliche Blüten mit einem ausgeprägten, knopfartigen Röhrenblüten-Zentrum. Die Blätter des Wiesenpippaus sind buchtig gezähnt und ähneln eher denen des Löwenzahns. Die Stängelblätter des Jakobskreuzkrauts sind tief fiederteilig bis stark zergliedert.

Wie bekämpfen?

Eine Bekämpfung ist nur noch mechanisch durch Herausziehen möglich. Bestenfalls wird die Wurzel mit herausgezogen. Die gesamte Pflanze ist von der Fläche zu entfernen. Kontrollieren Sie Grünlandflächen jetzt regelmäßig und entfernen Sie Jakobskreuzkraut möglichst vor der Blüte und Samenbildung mechanisch aus dem Bestand. 


Eugen Winkelheide,
Landwirtschaftskammer NRW