Sortenprüfung Dinkel 2023
Dinkel passt aufgrund seiner Anspruchslosigkeit sehr gut in den Ökolandbau. Er benötigt weniger Stickstoff als Weizen, bringt aber dennoch gute Qualitäten insbesondere die für den Backprozess wichtigen Feuchtklebergehalte. Der Dinkel muss allerdings geschält werden, da er nicht frei dreschend ist.
Auf einem Standort in Nordrhein-Westfalen (Wendlinghausen-Dörentrup, toniger Lehm, Ackerzahl 75) wurden 2023 in einem Landessortenversuch zehn verschiedene Dinkelsorten auf ihre Eignung für den Anbau im ökologischen Landbau geprüft. Im ABG 3 steht darüber hinaus ein weiterer Standort in Hessen (Alsfeld, sandigem Lehm, Ackerzahl 50) zur Verfügung. Die Aussaat erfolgte bis Ende Oktober 2022. Ein weiterer Standort aus Niedersachsen (Schoonorth, toniger Schluff, Ackerzahl 85) mit eher schwereren Böden kann dargestellt werden. Der Standort Wätzum, Lehm, Ackerzahl 90 fiel in 2023 leider aus.