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Niedersachsen im Bio-Dilemma

10.11.2025
Striegeln

Im Jahr 2023 haben erstmalig über 2 000 Betriebe in NRW ökologischen Landbau betrieben.  Mindestens 10 % – so hoch sollte der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche in Niedersachsen laut Koalitionsvertrag dieses Jahr sein. Tatsächlich liegt der Flächenanteil des Ökolandbaus in unserem Nachbarland jedoch nur bei 6 %.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand der repräsentativen Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, wurden von 2 020 Betrieben gut 91 000 ha landwirtschaftliche Fläche ökologisch bewirtschaftet – so viel wie noch nie. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat sich diese Fläche um 71,3 % ausgeweitet. Von der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche sind 6,1 % dem ökologischen Landbau zugewiesen. Im Jahr 2010 lag dieser Anteil noch bei 3,6 %. Die meisten ökologisch wirtschaftenden Betriebe, nämlich 670, befinden sich im Regierungsbezirk Arnsberg. 

Blick über die Landesgrenze

Wie sieht es mit dem ökologischen Landbau in unserem nördlichen Nachbarland Niedersachsen aus? Dazu stand kürzlich ein Beitrag in der landwirtschaftlichen Fachzeitschrift „Land & Forst“. Betitelt war er so: Niedersachsen im Bio-Dilemma. Denn: Das veredelungsstarke Bundesland hinkt beim Ökolandbau bundesweit hinterher. Die Landesregierung verfehlt ihr Ausbau-Ziel von mindestens 10 % deutlich. Der Beitrag legt dar, warum ausgerechnet Niedersachsens Stärke – der gute Boden – zur Bremse bei der Umstellung auf Bio wird und vor welchen Hürden die Landwirte stehen. 

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Medeline Düwert, "Land & Forst" Ausgabe 41/2025