Bunte Vielfalt aus der nordrhein-westfälischen Biobranche
Vom 10. bis 13. Februar hat die diesjährige Biofach in Nürnberg stattgefunden. Und auch in diesem Jahr präsentierten zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller die verschiedenen Facetten der nordrhein-westfälischen Biobranche am NRW-Gemeinschaftsstand. Mit ihrem Engagement für Regionalität und Nachhaltigkeit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur vielfältigen Land- und Ernährungswirtschaft Nordrhein-Westfalens.
In NRW erzeugen, verarbeiten und handeln gut 5 400 Unternehmen Bioprodukte. „Wir können in Nordrhein-Westfalen stolz auf eine ausgesprochen innovative, wettbewerbsfähige Land- und Ernährungswirtschaft sein. Dazu gehören auch die nordrhein-westfälischen Unternehmen und Initiativen, die bei dieser Messe die NRW-Biobranche repräsentieren“, sagte Ministerin Silke Gorißen anlässlich der Biofach 2026. „Unsere innovativen Ausstellerinnen und Aussteller werben bei der Biofach für die schmackhaften und wertvollen Produkte aus den vielfältigen Regionen Nordrhein-Westfalens
Eigener NRW-Auftritt
Auf knapp 800 m² Fläche stellen 27 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen auf dem Gemeinschaftsstand des Landes eine breite Palette an Bioprodukten vor. Das Sortiment reicht von Molkerei- und Mühlenprodukten, Nährmitteln, Fleisch- und Wurstwaren, Obst, Gemüse und Getränken bis hin zu Süßwaren. Mit dem gemeinsamen Messestand unterstützt Nordrhein-Westfalen den Austausch und die Vernetzung der Aussteller untereinander und schafft somit einen NRW-Ökomarktplatz.
Um in den Dialog mit den Austellerinnen und Ausstellern zu treten, besuchte der Staatssekretär für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Martin Berges, am Mittwoch, dem 11. Februar, den NRW-Messestand in Nürnberg. Dort hat sich DR. Berges auch mit der Landesvereinigung Ökologischer Landbau (LVÖ NRW) und deren Vorsitzenden Julia Schmidt ausgetauscht. Schmidt würdigte bereits im Vorfeld der Biofach die verlässliche Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen. „Für die Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus ist eine starke Verankerung in einer finanziell gut ausgestatteten Gemeinsamen Agrarpolitik zwingender denn je“, so Schmidt. „Ebenso wichtig sind planbare Rahmenbedingungen, faire Preise und Bürokratieabbau. Nur so erreichen wir wieder ein größeres Umstellungsinteresse in der Landwirtschaft.“