Wer nimmt welche Summe im Verkauf an den Endkunden für welches Produkt?
Die Entscheidung für Preisauszeichnung in der Direktvermarktung wird recht individuell gestaltet und diese Freiheit in der Entscheidung ist ein grundlegendes Prinzip in der Marktwirtschaft. Dies führt zu unterschiedlichen Preisen und das ist gut so.
Bei der letzten Bioland-Wintertagung kam der Wunsch auf, dass die Beraterinnen und Berater der Landwirttschaftskammer NRW die Gemüse-Verbraucherpreise der jeweils abgelaufenen Woche erfassen und mitteln sollten. Dies gebe doch eine Entscheidungshilfe für die eigene Preisgestaltung.
Bei der Öko-Gemüsebauberatung der Landwirtschaftskammer NRW fiel der Wunsch auf sehr offene Ohren, weil es teilweise erhebliche Preisunterschiede gibt, die zu einer gewissen Unsicherheit bei der Auszeichnung in der Direktvermarktung führen können.
So möchte die Öko-Gemüsebauberatung die Biogemüsebetriebe gerne informieren, was welches Produkt in der zurückliegenden Woche gekostet hat. Daher startet nun eine digitale Abfrage. Der Preis wird gemittelt und den Mitmachenden im Laufe der Folgewoche zügig bekanntgegeben.
Im Wesentlichen geht es um die eigenerzeugten Gemüsearten, denn das Vorgehen bei gehandelter Ware ist bekannt.
Bitte mitmachen!
Es ist eine gewisse Teilnehmermenge erforderlich, um Klarheit zu gewinnen. Die Beratung selber wird Preise von Verkaufsstellen, wie zum Beispiel dem Wochenmarkt, beisteuern. Diese erste Version des Preisspiegels wird noch weiter verbessert. Es war wichtig, jetzt zu Beginn der Erntesaison anzufangen.
Einfach QR-Code scannen und los geht's:
Markus Puffert, Landwirtschaftskammer NRW