2026 wurde nach vorläufigen Zahlen auf rund 5,4 Mio. ha Getreide zur Körnergewinnung (ohne Mais) angebaut. Damit ist die Anbaufläche 1,8 % kleiner als im Vorjahr und liegt 2,5 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025.
Datenquelle: Erntebericht des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
Die Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beträgt rund 37,4 Mio. t und liegt 7,3 % unter dem Vorjahreswert und knapp 2,1 % unter dem Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre (2020 bis 2025).
Somit ergibt sich für 2026 ein durchschnittlicher Hektarertrag von Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) von 69,1 dt/ha. Das sind 5,6 % weniger als im Vorjahr. Gegenüber dem Sechs-Jahres-Durchschnitt entspricht dies einem leichten Plus von 0,4 %.
Zwischen den Bundesländern gibt es jedoch deutliche Unterschiede: Die Hektarerträge reichen von 54,6 dt/ha in Brandenburg bis 78,7 dt/ha in Schleswig-Holstein. In den meisten Bundesländern werden voraussichtlich leicht überdurchschnittliche Erträge erzielt. Unter dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 liegen dagegen die erwarteten Erträge in Baden-Württemberg (minus 5 %), Bayern (minus 4,5 %), Schleswig-Holstein (minus 4 %) und Thüringen (minus 1,7 %).
Weitere Informationen gibt es auf der Website von Praxis Agrar.
BLE