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Newsletter Nr. 15/2026

Liebe Leserinnen und liebe Leser, die KI hat schon lange Einzug in Landwirtschaft und Gartenbau gehalten - und dennoch ertappt man sich gerade in diesem Themenfeld manchmal dabei, erstaunt zu attestieren: Es gibt nichts, was es nicht gibt! So wurde in den vergangenen Jahren an Entwicklungen und Serviceleistungen gearbeitet, um das Schaderregermonitoring im Zierpflanzenbau zu erleichtern. Das Projekt "Smart Checkpots" hat die Digitalisierung im Produktionsgartenbau dabei sicherlich wieder einen großen Schritt vorangebracht, das Ergebnis trägt zum optimierten Pflanzenschutz für die Zierpflanzenproduktion bei. Spezielle Sensortöpfe erfassen dabei Schädlings-, Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten von Erde, Substrat und Pflanzen und melden automatisch, wenn Gefahr für die Pflanze droht. Das rechtzeitige Intervenieren und Gegensteuern wird erleichtert, was ganz sicher eine weitere Reduktion des Mitteleinsatzes zur Folge hat. Spannend für alle, die sich für KI und Produktionsgartenbau interessieren. Außerdem starten wir in dieser Woche mit den regelmäßigen Berichten zur Reifeprüfung von Feldfutter und Grünland - die Temperaturen steigen, das Wachstum schreitet voran! Und wer bis heute glaubte, dass die edlen Trüffelpilze nur dort angebaut und geerntet werden, wo auch edel gegessen wird - Frankreich, Italien... -, wird durch die Reportage über einen Trüffelanbauer aus dem Teutoburger Wald eines Besseren belehrt. In Wikipedia ist zu dem Edelpilz zu lesen, dass in Deutschland die einheimischen Trüffel laut Bundesartenschutzverordnung zu den „besonders geschützten“ Arten gehören; die Gewinnung aus Plantagen unterliegt jedoch keiner Beschränkung. Das beherzigt Teuto Trüffel bei der Produktion. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein köstliches Lesewochenende! Viele Grüße von Ihrer Redaktion. 

 

 

 

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