Liebe Leserinnen und liebe Leser, Ökolandbau ohne Tierhaltung - ist das vorstellbar und eine Option für die Landwirtschaft der Zukunft? Wohl kaum - so lautet zumindest das Fazit der Diskussion auf der diesjährigen Wintertagung zum Ökologischen Landbau an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen. Eines der Argumente für die Tiere: Artenreiche, unsere Kulturlandschaft prägende Wiesen können meist nur durch Tierhaltung erhalten werden. So ähnlich lautete ja kürzlich schon das Argument in dem Bericht der Europäischen Umweltagentur „Extensive Viehhaltungssysteme und Natur in Europa", wie vergangene Woche berichtet. Folgen Sie auch dieser weiteren Fachtagung zum Thema und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Außerdem stellen wir Ihnen den Projektbericht über „Nutzhanfanbau als innovative Vogelschutzmaßnahme“ der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft vor und zeigen, wie virtuelle Zäune dafür sorgen, dass die Herde zusammenbleibt. Interessant für Direktvermarktungsbetriebe dürfte der Hinweis auf zwei neue Vermarktungsplattformen sein: Die Mahlzeitenmacher sowie Regiothek und FoodConnectRuhr helfen dabei, die Sichtbarkeit des Betriebes zu erhöhen und neue Kundenpotenziale zu erschließen. Auf die Bedeutung des Ehrenamtes gerade in ländlichen Regionen und das Engagement vieler Öko-Betriebe wird in dem Beitrag zum Ehrentag 2026 hingewiesen. Wir wünschen Ihnen bei dieser grandiosen Wettervorhersage ein schönes langes Pfingstwochenende - vielleicht ja mit der einen oder anderen spannenden Lesepause. Ihre Redaktion.