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Newsletter Nr. 45/2025

Liebe Leserinnen und liebe Leser, der Monat November ist alles andere als ein Wonnemonat. Dunkel, kalt - ein perfekter Rahmen für schlechte Nachrichten und düstere Prophezeiungen. Das ist natürlich überspitzt und wird den vielen schönen Momenten, die es ganz sicher auch im November gibt, bei weitem nicht gerecht. Um das Klischee dennoch zu bedienen, starten wir mit einer Meldung aus der Universität Hohenheim: Hier haben Forscherinnen und Forscher mithilfe einer Simulation herausgearbeitet, dass ein hypothetisches Verschwinden der Wildbestäuber im Jahr 2030 neben Ernteausfällen und steigenden Lebensmittelpreisen auch eine Gefährdung der Ernährungssicherheit des wirtschaftlichen Wohlstands weltweit zur Konsequenz hätte. Ganz abgesehen von den drastischen ökologischen Folgen. Wenn man aber - weltweit! - in den Schutz der Lebensräume von Wildbienen und Co. investiert, lässt sich dieser Worst Case noch abwenden oder zumindest abschwächen. Der ökologische Landbau ist da ganz sicher ein guter Weg, der von noch viel mehr Landwirten beschritten werden sollte. Dazu passt: Die Landesregierung hat kürzlich eine „Reduktionsstrategie Pflanzenschutzmittel NRW“ zum Schutz der Biodiversität beschlossen - ein Hoffnungsschimmer. Ein Beitrag zu pflanzenbaulichen Methoden, den Boden zu verbessern und zumindest N-Düngemittel einzusparen, ist ganz sicher der Anbau von Körnerleguminosen - nicht nur als Zwischen-, sondern auch als Hauptfrucht. Wie die Sorten in ökologischen Anbauversuchen abgeschnitten haben, lesen Sie in der entsprechenden Auswertung. Und noch ein kleiner Lichtblick zum Schluss: Die Ergebnisse der Honigernte fallen in diesem Jahr in NRW positiv aus, sie liegen deutlich höher als in den vergangenen Jahren. Damit wünschen wir Ihnen ein frohes 1. Adventswochenende und eine ebensolche Lektüre! Ihre Redaktion

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