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15.04.2025

Jetzt bewerben beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2026!

Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BWÖL) startet in die nächste Runde. Bio-Landwirtinnen und -Landwirte können sich ab dem 1. April 2024 bewerben. 

Gesucht werden zukunftsweisende, innovative Betriebskonzepte, die sich in der Praxis bewährt haben. Die Konzepte können den gesamten Betrieb umfassen oder besondere Lösungen für Teilbereiche beinhalten – etwa in der Tierhaltung, im Natur- und Ressourcenschutz oder im Energiemanagement. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2025.

Auch in der diesjährigen Bewerbungsrunde gibt es die Möglichkeit, preiswürdige Betriebe vorzuschlagen. Der Vorschlag kann über folgende Mailadresse eingereicht werden: boel[at]ble.de (boel[at]ble[dot]de). Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau wird anschließend unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen zum Datenschutz Kontakt mit dem Betrieb aufnehmen.

Insgesamt stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Preisgeld in Höhe von 37 500 € bereit. Die drei Gewinner werden von einer unabhängigen Jury vorgeschlagen und erhalten ein Preisgeld von bis zu 12 500 €. Zusätzlich erhält jeder ausgezeichnete Betrieb einen kostenlosen Imagefilm, der für die betriebliche Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann. 

Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben. 

Ausführliche Informationen rund um den Bundeswettbewerb, die Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte unter www.wettbewerb-oekolandbau.de.


Jürgen Beckhoff/BÖL

21.04.2025

Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) lag der rechnerische Fleischverzehr in Deutschland mit durchschnittlich 53,2 kg pro Person leicht über dem der beiden Vorjahre, da waren es 2022: 52,8 sowie 2023: 52,9 kg pro Person. Insbesondere Hühnerfleisch war beliebter, während der Verzehr von Schweinefleisch in den vergangenen Jahren nahezu stagniert. Die Fleischerzeugung legte erstmals seit 2016 wieder zu.

Bilanz: Fleischverzehr in Deutschland

Wie aus der Versorgungsbilanz Fleisch 2024 hervorgeht, lag Schweinefleisch beim Verzehr mit 28,4 kg je Einwohner erneut vorn, jedoch mit rund 100 g weniger als 2023. Die Beliebtheit von Geflügelfleisch stieg erneut und lag mit einem Plus von 500 g bei 13,6 kg pro Kopf. Der Zuwachs geht insbesondere auf Hühnerfleisch zurück. Der Verzehr von Rind- und Kalbfleisch blieb trotz gestiegener Verbraucherpreise mit 9,3 kg pro Person stabil. 

Aussage zum Trend beim Verzehr noch nicht möglich

Insgesamt belief sich der Fleischverzehr 2024 auf 4,44 Mio. t, das waren 0,8 % mehr als im Vorjahr. „Wie sich dies weiterentwickelt, bleibt abzuwarten“, sagt Dr. Josef Goos, Leiter des BZL. „Eine Rückkehr zu Verzehrmengen früherer Jahre erscheint vor dem Hintergrund des Trends zur flexitarischen Ernährung unwahrscheinlich.“ Aus statistischer Sicht ist zudem zu beachten, dass sich der ausgewiesene rechnerische Fleischverzehr je Kopf ab 2022 auf aktualisierte Bevölkerungszahlen bezieht und derzeit ein Vergleich mit Vorjahren nicht möglich ist. „Sobald die Rückrechnung der Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2022 vorliegt, können wir den Pro-Kopf-Verzehr zehn Jahre rückwirkend berechnen und Aussagen zum langfristigen Trend treffen,“ ergänzt Goos.

Gebremster Preisanstieg durch höhere Produktion

Der leicht gestiegene Fleischverzehr wurde 2024 dadurch begünstigt, dass sich der Verbraucherpreisanstieg laut Statistischem Bundesamt mit 1,3 % gegenüber 2023 in Grenzen hielt. Geflügelfleisch wurde dabei im Schnitt sogar preiswerter angeboten. Zu erschwinglicheren Preisen trug auch die erstmals seit langem wieder gestiegene Nettofleischproduktion in Deutschland bei, die um 1,4 % auf 7,3 Mio. t wuchs. Überdurchschnittlich legte hierbei die Nettoerzeugung von Schweinefleisch mit 1,9 % zu, gefolgt von Hühnerfleisch mit 1,3 % sowie Rind- und Kalbfleisch mit 1,1 %. Bei Puten, Enten, Gänsen sowie Schafen und Ziegen fiel die Nettoproduktion dagegen geringer als 2023 aus. 

Weniger Fleisch international gehandelt

Insgesamt schwächte sich der deutsche Außenhandel mit Fleisch und Fleischwaren 2024 im Vorjahresvergleich ab. Bei der Einfuhr war laut vorläufigen Daten ein Minus von 1,4 % auf 3,14 Mio. t zu verzeichnen. Insbesondere wurde weniger Schweine- und Rindfleisch importiert; dagegen legte die Einfuhr von Geflügelfleisch zu. Bei der Ausfuhr fiel das Minus mit 0,3 % auf 4,39 Mio. t geringer aus. Vor allem die deutlich gestiegenen Drittlandexporte von Schweinefleisch glichen den Exportrückgang insgesamt bei anderen Fleischarten aus. 

Selbstversorgungsgrad um einen Prozentpunkt gestiegen

Weil die heimische Fleischerzeugung 2024 etwas stärker zunahm als der Verbrauch, erhöhte sich der Selbstversorgungsgrad von 119,5 % (2023) auf 120,5 % im Jahr 2024. Der Inlandsbedarf konnte rechnerisch bei Schweinefleisch zu 134,6 % gedeckt werden, bei Rind- und Kalbfleisch waren es 108,2 % und bei Geflügelfleisch 100,4 %. Bei gefragten Teilstücken, beispielsweise Filet oder Kotelett vom Schwein, wird der durchschnittliche Selbstversorgungsgrad auch unterschritten.  


Quelle: BLE

Newsletter Nr. 14/2025

Liebe Leserinnen und liebe Leser, der (Sonnen)Schein trügt - noch ist der Durchbruch offenbar nicht da. Daher zu Anfang dieses Newsletters - ganz ungewöhnlich - ein Wetter-Hinweis für Gemüse- und vor allem Obstbauern: Am Wochenende und für den Beginn der nächsten Woche ist in den meisten Regionen in Nordrhein-Westfalen mit Bodenfrost zu rechnen. Die Lufttemperaturen in Bodennähe sollen örtlich bis auf - 5 °C fallen. In Westfalen können die Temperaturen in Bodennähe ab Samstag schon um 0 °C liegen.

Ausgabe Newsletter Nr. 48/2024

Liebe Leserinnen und liebe Leser, die ersten Ereignisse des nächsten Jahres werfen schon lange ihre Schatten voraus - positiv gesehen, natürlich. So steht im Januar als alljährlich stattfindendes land- und ernährungswirtschaftliches Neujahrs-Highlight die Gründe Woche in Berlin im Kalender. Mit „Bio? Na Logo!“ lädt auch die Biobranche die Messebesucher, die vornehmlich kein Fachpublikum sind, dazu ein, mehr über die Ökolandwirtschaft zu erfahren und veremintliche Vorurteile beim breiten Publikum abzubauen.

Ausgabe Newsletter Nr. 50/2024

Liebe Leserinnen und liebe Leser, auf diese Zahlen warten stets viele Landwirtinnen und Landwirte: Am Jahresende liegen erste Ergebnisse buchführender Betriebe in NRW vor. Die Zahlen stammen vornehmlich aus konventionellen Betreieb, die Daten der 24 ausgewerteten Biobetriebe lassen nur eine Trendmeldung zu. Die Auswertung aller Betriebsergebnisse ergibt für das Wirtschaftsjahr 2023/24 noch immer keine große Wende hin zu besseren Erlösen und sinkenden Kosten. 10 % der Betriebe schreiben gar roten Zahlen. Die Analyse im Detail lesen Sie diese Woche in unserem Rundbrief.

Was wir anbieten

Das Internetportal oekolandbau.nrw.de ist das zentrale Wissensportal für Landwirte, Gärtner und Berater, die Informationen über den Ökologischen Landbau in Nordrhein-Westfalen benötigen. Hier finden Sie einen umfassenden Überblick über Termine, Versuchsergebnisse, Tagungsberichte und wichtige aktuelle Entwicklungen im Ökologischen Landbau. Betriebe, die auf Ökolandbau umstellen möchten, erhalten hier grundlegende Informationen. 

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