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Markt

Der Handel mit Produkten aus ökologischem Anbau hat für die gesamte Branche eine ganz besondere Bedeutung. Das einstige Nischendasein des Ökolandbaus gehört dabei längst der Vergangenheit an. Die Verfügbarkeit von Ökoprodukten in allen Konsumbereichen ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Den Erzeugern des ökologischen Land- und Gartenbaus liegt es am Herzen, dass sie für ihre Produkte einen fairen Preis erzielen, der den besonderen Aufwand beim Anbau und bei der Qualitätssicherung angemessen entlohnt. Deswegen setzen viele auf die Direktvermarktung, suchen also den unmittelbaren Kontakt zu den Endverbrauchern. So lässt sich der Mehrwert der ökologischen Erzeugung besonders transparent vermitteln.

Aber auch im Lebensmitteleinzelhandel hat der Ökolandbau Einzug gehalten. Nicht nur in den Öko-Supermärkten und im Naturkostfachhandel,  sondern auch aus den Regalen der großen Supermarktketten und Discounter sind Ökoprodukte nicht mehr weg zu denken. In Deutschland  - dem europaweit größten Handelsplatz für Ökoprodukte - werden hierbei längst Milliardenumsätze erzielt.

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Weitere Informationen und Adressen zu diesem Thema finden Sie unter: "Vermarktung" und in der unten stehenden Broschüre "Regionaler Biomarkt NRW".

Für Erzeuger lohnt sicher der Blick auf den Marktplatz, die Angebots- und Nachfrageseite für Bio-Betriebsmittel und Produkte aus dem ökologischen Landbau.

Regionaler Biomarkt NRW

In den ersten zehn Jahren der Einführungsphase von Bio im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) waren die Wachstumsraten, ausgehend von einem recht geringen Niveau, beachtlich und lange Zeit zweistellig. Inzwischen – nach einer kurzen Konsolidierungsphase in 2009 und 2010 – ist ein solides einstelliges Wachstum der Umsätze auch im LEH zu beobachten. Der Trend zu Bio ist ungebrochen. Bio ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird inzwischen in fast jeder Einkaufsstätte mehr oder weniger umfangreich angeboten. Das ehemals stark durch die Ausweitung der Distributionsdichte bedingte Wachstum (angebotsinduziert) wird nun durch eine steigende Nachfrage der Verbraucher hervorgerufen. Das ist eine gute und gesunde Entwicklung und bestätigt die Langfristprognose, dass Bio-Lebensmittel an Bedeutung gewinnen und ein stabiler Wachstumstrend auch in den nächsten Jahren zu erwarten ist.

Regionaler Biomarkt NRW (PDF, 6,37 MB)

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Foto: Dominic Menzler, © BLE/ Bonn

GFK - "Bio verdoppelt seinen Marktanteil innerhalb von 10 Jahren"


11.09.2017

Inzwischen ist Bio längst raus aus der Müsli-Ecke. Neben den kleinen Bio- und Reformläden haben sich große Bio-Supermarktketten etabliert, und auch in den ‚traditionellen‘ Super- und Verbrauchermärkten findet man ein immer größeres Bio-Sortiment, Discounter und Drogeriemärkte nicht zu vergessen.

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Bernhard Schreyer mit Liane Regner von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG im Sonnenblumenfeld
Bernhard Schreyer mit Liane Regner von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, Foto: Stefan Simon, Naturland

Heimische Bio-Sonderkulturen gesucht


04.08.2017

Tausende tellergroße Sonnenblumen schauen Bernhard Schreyer von seinen Feldern an. 40 Hektar baut der Landwirt aus Obbach in Unterfranken in diesem Jahr im Vertragsanbau an. Er war einer der ersten von inzwischen 30 Naturland Erzeugern, der Schälsonnenblumen in Deutschland für heimische Verarbeiter anbaut. Liane Regner von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, der größten deutschen Bio-Erzeugergemeinschaft, leitet den Bereich Sonderkulturen. Sie steht im regelmäßigen Kontakt mit den Vertragslandwirten und besucht sie auch vor Ort.

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Milchviehherde auf der Weide
Milchviehherde auf der Weide, Foto Dr. Edmund Leisen, LWK NRW

Bio erstmals detailliert in der Agrarstrukturerhebung


12.07.2017

Erstmals weist die Agrarstrukturerhebung des Statistischen Bundesamtes detaillierte Daten zur Bio-Bodennutzung und Bio-Tierhaltung nach Bundesländern aus. Viele Vermutungen über Anbauschwerpunkte und Hochburgen der Tierhaltung bestätigen sich damit auch in Zahlen. Die AMI fasst die wichtigsten Fakten zusammen.

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